Die Philosophie von Natur & Bildung

Lernen vom Staunen unserer Kinder

Wir Erwachsenen haben leider allzu oft das Staunen unserer Kinder über die Natur verloren, weil unser Denken von einer technisierten, konsumorientierten Gesellschaft geleitet wird. Unsere Gesellschaft hat sich sozusagen scheinbar von der Natur ent-koppelt. (das das nicht ganz geht, zeigt sich leider allzu oft an nicht, oder zu spät erkannten Umwelt-Folgen wie Hochwässer aufgrund fehlender natürlicher Retentionsbecken unserer Gewässer). Viele Erwachsene wollen ihren Kindern ein Stück „freie Kindheit“ schenken, ohne Druck und Zwang, wissen aber nicht wie.

In der Natur können sich Kinder in bestimmten Grenzen (wieder) frei und selbstbestimmt bewegen, können der eizüberflutung von Lärm und Lichtreizen entrinnen und ganz selbst sein.Die Natur spüren, riechen, sehen, manchmal auch schmecken. Kinder, die selbst positive Begegnungen in und mit der Natur machen dürfen sind später viel eher bereit, die Natur-und Umwelt zu schützen und eventuell sogar einen Beruf im Natur- und Umweltschutzbereich zu ergreifen.

Naturpädagogik und Naturbildung

Mittels Naturpädagogik und Naturbildung soll verhindert werden, dass sich die Kinder von der Natur entkoppeln bzw. das Band Kind-Natur wieder geknüpft werden. Während das in der Naturpädagogik fast ausschließlich auf dem emotionalen Weg geht, vereint die von mir für kleine Kinder weiter entwickelte  Naturbildung mehrere gängige Strömungen aus dem Natur- und Ökobildungsbereich wie Naturpädagogik, Ökopädagogik und Umweltbildung, wobei der Focus in der Naturpädagogik liegt.

Praxisnähe

Praxisnähe ist bei der Vermittlung von Naturinhalten besonders wichtig. Das netteste Büchlein über den Wald kann die Thematik zwar vertiefen, den Waldspaziergang aber nicht ersetzen. Kinder bilden ihre Begriffe erst und das geht nur durch be-greifen.

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