Radreise nach Rom

Ein großes Abenteuer

1996, noch kinderlos, plante ich, als passionierte Radfahrererin eines meiner größten Abenteuer…

Ein Bekannter von mir bot sich an, mich zu begleiten. Die folgenden mehr als 1500 gahrenen Kilometer, geflickten Schläuche, Irrwege und Erfolgserlebnisse machten uns zu sehr guten Freunden.

Mein Bekannter hat nun die (leider nicht mehr alle vorhandenen Negative) eingescannt und ich möchte hier alle Interessierten an unserer phantastischen Reise teilhaben lassen.

Eine Reise, die uns ans Limit brachte und uns Endorphin-Kicks in Form eines mittleren Drogenrauschs bescherte und mit der wir, abgesehen von der Luft die wir veratmeten, kein CO2 “verpufften.

Wir lernten auf unserer Reise nette und großherzige Menschen kennen. Etwa der liebenswürdige Senior im Soca Tal (Slowenien), der uns eine Couch zum Schafen und Frühstück bot oder die hilfsbereiten  Soldaten in Bologna, die uns in ihrem Auto nächtigen ließen.

Wir sogen die wunderbaren Düfte der Toskana ein, wenn auch das ewige Auf und Ab (vor allem das viele “Auf”) an den Kräften zerrte. Die schönen Landschaften und die besichtigten Städte brannten sich tief in meine Erinnerung, vielleich auch wegen der bizarren Erlebnisse wie der nächtliche Platzregen in Siena, der uns, weil wir ohne Zelt im Freien nächtigten und nur durch ein kleines Vordach unzureichend gechützt warnen, komplett durchnässte. Erst später bei der Weiterreise entdeckte ich die Schnecken, die sich in meinem nassen schlafsack verkrochen hatten.

Siena, Venedig, Florenz und Bologna lagen auf der Route und waren ebenso scchön wie unser Ziel Rom. Tja, “der Weg ist das Ziel”, sagte schon Konfuzis. Wir sagen: Recht hat er!!

 

Eindrücke unseres Abenteuers

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