Gedanken zum Weltpinguintag am 25.04.

Manchmal spielt die Natur verrückt

Manchmal scheint die Natur verrückt zu spielen; da gibt es Pflanzen, die Tiere (vor allem Insekten) fressen, Säugetiere, die wie Vögel fliegen können und Vögel, die nicht fliegen können (Strauße, Emus, Kiwis, Kakapos,…). Es gibt Säugetiere, die an Land nicht laufen können (Seekühe) oder sogar fast wie Fisch aussehen (Wale und Delfine) und Fische, die an Land kriechen oder „hoppeln“ (Schlammspringer, Aale).

Die Natur hat für all diese Besonderheiten aber ihren guten Grund. Tier und Pflanzen sind perfekt an ihre Umgebung angepasst. So können fleischfressende Pflanzen an Magerstandorten überleben, weil sie ihre Nährstoffe aus Tieren gewinnen, Seekühe leben so perfekt im Wasser, dass sie es nicht mehr nötig haben, an Land zu gehen und Schlammspringer nutzen Lebensräume mit Trockenperioden bei Ebbe perfekt für ihre Bedürfnisse. Aale können gar wie Schlangen an Land kriechen, auch sie gewinnen einen zusätzlichen Lebensraum.

Lebende Torpedos

Pinguine können zwar nicht fliegen und scheinen an Land plump und pummelig. Unter Wasser aber sind sie anmutig, stromlinienförmig und pfeilschnell. Nicht ohne Grund diente ihr Körper als Vorbild für den Bau von Torpedos.

Monogam und doch nicht unschuldig

Pinguin gelten als streng monogam. Interessanter weise gibt es aber sogar bei diesen Vögeln fast „Menschliche“ Unsitten. Es gibt Seitensprünge, Vergewaltigungen und sogar Prostitution unter den possierlichen Vögeln. Manchmal werden aber die armen Pinguine Opfer größerer Tiere und von Seebären, Seelöwen oder Walrossen vergewaltigt. Brutale Tierwelt!

Gefährdeter Lebensraum

Pinguine findet man in und an den Meeren der Südhalbkugel, von Neuseeland, Süd-Australien, Südafrika, den Falklandinseln bis zur südamerikanischen Küste. Viele  Pinguinarten stehen auf  Roter Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdete Tierart.

Leider bedroht der Klimawandel auch an sich nicht bedrohte Pinguin-Arten, wie den Königs-Pinguin. Noch ist nicht genau abzuschätzen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Tiere in der Antarktis aber wird.

Pinguine und Eisbären

Pinguine könnten potentielles Eisbären Futter sein, sind sie aber nicht. Zu ihrem Glück werden sich Pinguine und Eisbären nie begegnen. Eisbären bewohnen den Nordpol (Arktis), während Pinguine am Südpol (Antarktis), am anderen Ende Welt, leben.

 

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