Palmsonntag

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Palmsonntag

Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern. In der christlichen Tradition wird an diesem Tag der Einzug von Jesus in Jerusalem gefeiert, wo Jesus mit „Palmwedeln“ begrüßt wurde.

Traditionell werden am Palmsonntag Palmprozessionen veranstaltet, wo die Christen Palmkätzchen schwingen, anstelle der Palmwedel und auch der Osterstrauch im Haus besteht meisten aus Palmkätzchen, an denen die ausgeblasenen und bemalten Hühnereier aufgehängt werden.

Palmwedel und Palmkätzchen

Palmwedel und Palmkätzchen sind grundverschiedene Dinge. Palmwedel sind die Blätter von Palmengewächsen, einkeimblättrige Pflanzen ohne sekundärem Dickenwachstum also keine Bäume im engeren Sinn. Palmkätzchen sind die Blütenstände der Sal-Weide. Die Sal-Weide ist ein heimischer Strauch oder Baum, der 2 bis 10m hoch und bis zu 60 Jahre alt werden kann.

Sal-Weiden

Da die Sal-Weide sehr zeitig im Frühling blüht, ist sie eine wichtige Futterpflanze für Insekten, wenn sie im Frühjahr aus ihrer Winterstarre erwachen. Die Sal-Weide ist neben der Eiche der ökologisch betrachtet wichtigste Baum in Österreich.

Ein Entnehmen der Palmkätzchen aus der Natur, vor allem in (zu) großen Mengen kann für die Insekten tatsächlich zum Problem werden. Wenn sich zu viele Menschen (jeder will ja eh nur ein paar Zweigerl) an den Saal-Weiden bedienen, bleibt den Bienen nichts mehr, denn außer den Palmkätzchen findet sich im zeitigen Frühjahr, Anfang März, kaum Nahrung.

Bienen-Gallerie

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