Zum Weltgesundheitstag am 07.04.: Mein neues Leben ohne Zucker

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Mein Leben ohne Zucker

Es ist Samstag Morgen und ich freue mich auf ein leckeres Frühstücksbrot. Das Brot habe ich gestern gebacken. Während ich schwimmen war, hat die Hefe im Brotteig gearbeitet und nach dem Schwimmen habe ich das Brot gebacken.

Seit ich mich zuckerfrei ernähre, sind sämtliche Fertigprodukte und beinahe alle Backwaren von unserem Speiseplan verschwunden. Viele Fertigprodukte verwenden wir schon lange nicht mehr. Wer auf Palmöl verzichten will, muss viele Produkte im Regal liegen lassen. Und auch sämtliche Waren mit unnötig vielen Zusatzstoffen vermied ich eigentlich schon immer.

Freilich will ich auch mal etwas Süßes, aber dann esse ich eine Banane oder mache mir einen Fruchtjoghurt oder ich esse einen meiner (Industrie)zuckerfreien Muffins.

Seit meiner Umstellung auf weitgehend zuckerfrei und fettarm, in Verbindung mit mehr Sport (4-5 Sporteinheiten pro Woche statt 2-3) habe ich 16kg abgenommen. Ich fühle mich nun wieder viel fitter, gesünder und beweglicher. Dabei war ich noch gar nicht richtig übergewichtig, aber am Weg dorthin, an der Grenze zu (leichtem) Übergewicht.

Krank durch Übergewicht?

Laut einem Standard Artikel aus 2017 ist beinahe jedes 3. Kind, welches die 3. Klasse Volksschule  in Österreich besucht, übergewichtig.

Leider nehmen Übergewicht und sogar Fettleibigkeit in OECD Ländern zu. So bringen mehr als die Hälfte der Erwachsenen und jedes sechste Kind mehr Kilos auf die Waage, als gesund ist.

Die Folgen des Übergewichts sind unter anderem Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,  Diabetes Typ 2 und sogar ein erhöhtes Krebs-Risiko.

Gründe für Übergewicht sind neben Bewegungsmangel Ess-Sünden, wie (zu viele) überzuckerte Softdrinks oder sogar vermeintlich gesunde Fruchtsäfte wie Fruchtnektare (viel Zucker, wenig Frucht) und vor allem industrielles Essen mit vielen (ungesunden) Fetten und verstecktem Zucker.

Endlich wieder schlank und fit!

Meist braucht es gar keine Diät, um abzunehmen (Diäten fördern sogar den Jo-Jo-Effekt und vor allem Crash Diäten mit Hungerstoffwechsel sind nicht geeignet um gesund und dauerhaft abzunehmen. Mir half eine Ernährungsumstellung

mit mehr Gemüse und Obst (5 Portionen pro Tag!),

weniger, dafür gesunde Fette (pflanzliche Öle aus Avocados, Oliven oder Kürbis) und der gänzliche oder weitgehende Verzicht auf industriellen Zucker,

in Kombination mit

4-5 (mindestens 3) Sporteinheiten pro Woche und/oder täglichen kleinen Bewegungseinheiten (die Stiege och laufen, statt den Lift zu neben, zu Fuß einkaufen gehen, statt mit dem Auto zu fahren,…)

zu einer gesunden Gewichtsreduktion.

Industriezucker ist (leider) in fast allen industriell hergestellten Nahrungsmitteln versteckt. Ein Verzicht auf diese ungesunden industriellen Nahrungsmittel bringt eigentlich auch einen Verzicht auf etliche, ebenfalls ungesunde Zusatzstoffe und ungesunde Fette wie gehärtete Fette und /oder Palmöl mit sich.

Fazit: Man nimmt ab, fühlt sich gesünder und stärker und der Sport sorgt dafür, dass man Fett abnimmt, statt Muskelmasse. In der Folge wird so auch das Selbstbewusstsein gesteigert, das Immunsystem gestärkt und und und…

Fleischliebhaber/innen würde ich zusätzlich empfehlen, den Fleisch-Konsum zu reduzieren, weniger, dafür hochwertiges Fleisch in Bio Qualität zu essen.

Auch zu dünn ist ein Problem

Wobei man nicht vergessen darf, dass es auf der anderen Seite auch immer mehr Mädchen und junge Frauen (und mittlerweile sogar Burschen) gibt, die an Anorexie (Magersucht)  oder Bulimie (Eß-Brechsucht) leiden. Ein falsches Körperbild, Magermodels als Vorbild und sogar magersüchtige Puppen im Kinderzimmer (Barbie oder noch schlimmer Monster High Puppen lassen die Körperwahrnehmung der Jugendlichen schwinden und ihr eigentlich normales Ich erscheint einen zu dick- mit schlimmen Folgen für die Gesundheit.

 

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