30.03. Earth hour- Licht aus für die Weltrettung

Toronto
Schüler/innen kämpfen um ihre Zukunft

Am 15. 03. gingen Tausende Schüler/innen auf der ganzen Welt, auch meine Kinder, teilweise begleitet von Lehrer/innen, Eltern und Großeltern auf die Straße, um eine lebenswerte Zukunft einzufordern. Sie demonstrierten gegen die ignorante Haltung der meisten Regierungen dem Klimaschutz gegenüber, dabei steht vielen Staaten das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals. Die Schüler/innen folgen dem Vorbild der schwedischen Schülerin Greta Thunberg, die seit 20. August jeden Freitag vorm Parlament für den Klimaschutz protestiert und streikt. Manche besonders engagierte Schüler/innen setzen den Protest gegen die Regierung jeden Freitag im Rahmen der Aktion „Fridays for Future“ jeden Freitag vormittag fort und riskieren unentschuldigte Fehlstunden um ihr Recht auf Zukunft einzufordern.

Extremwetterlagen bedrohen Existenzen

Klimaforscher/innen prognostizieren schon seit langen, dass der Klimawandel von Wetterextremen begleitet werden wird.

In den letzten Jahren trafen diese schon jetzt zu beobachtenden Extremwetterlagen häufig asiatische Staaten. Die Phillipinnen werden und wurden wiederholt von schwersten Stürmen heimgesucht, die ganze Dörfer dem Erdboden gleichmachen, so auch  2013 und  2018, wo der Inselstaat besonders hart getroffen wurde. Bangladesch wurde wiederholt von stärksten Monsunregenfällen überflutet.

Nun ist mit Mosambique wieder eines der ärmsten Länder der Welt von einer Extremwetterlage betroffen. Menschen die ohnehin nicht mehr haben, als sie zum Überleben benötigen, haben nun gar nichts mehr. Hütten, ihr weniges Hab und Gut und die Ernte wurden von heftigen Überschwemmungen vernichtet. Nun drohen Seuchen und Hunger, die Bevölkerung ist auf Spenden vom Ausland angewiesen, um Überleben zu können.

Nicht zu vergessen ist dabei, dass auch Österreich von immer extremeren Wetterereignissen betroffen ist: Dürreperioden und Überschwemmungen werden auch bei uns immer häufiger. Mehrere Jahrhunderthochwasser in wenigen Jahrzehnten eingeschlossen.

Klimawandel kostet Geld

Die Schäden, die durch den Klimawandel entstehen, kosten Geld. Ernteausfälle und zerstörte Häuser vernichten in Mosambique oder auf den Philipinnen ganze Existenzen, bei uns geht es zum Glück zwar nicht um das nackte Leben, aber diese Ereignisse kosten Geld und können auch bei uns Menschen in den Ruin treiben, die dann plötzlich vor dem Nichts stehen. Das Menschliche Leid wird hier gar nicht berücksichtigt.

Reparaturkosten, Hochwasserschutzmaßnahmen, Ausgleichszahlungen an von Missernten betroffene Bauern, all dies ist teuer. Vermutlich teurer als vorsorgliche Klimaschutzmaßnahmen. Leider denken die meisten Menschen nicht langfristig genug, um dies zu erkennen.

Klimawandel und seine Folgen

Weitere vermutete und teilweise schon eintretende Folgen des Klimawandels sind:

  • Artensterben
  • Auftreten neuer Krankheiten (die Tigermücke taucht schon in Österreich und Deutschland auf. Sie überträgt.B.  Zika Viren, Dengue, Chikungunya) und auch Malaria könnte wieder in Europa auftreten
  • Hungersnöte und Wassermangel- vor allem in den ärmsten Regionen der Welt, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, dadurch auch
  • Kriege um Ressourcen wie Wasser und fruchtbares Land
  • Überflutungen küstennaher Regionen (Holland, Venedig, Malediven, viele Südsee-Staaten)
  • Klimaflüchtlinge (fliehen vor Krieg, Dürre, Hunger, Krieg oder aus überfluteten Regionen)
Am 30.03. ist Earth hour

Am 30.03. ist Earth hour. Seit 2007 ruft der WWF jährlich im März auf, für eine Stunde das Licht abzudrehen. Millionen von Menschen machen machen mit. Ganze Städte werden dunkel, Denkmäler verdunkeln sich.

So soll auch am 30.03. weltweit von 20:30 bis 21:30 das Licht ausgehen.

Die Earth hour ist ein Zeichen, dass wir mit der Welt nicht so umgehen können wie bis jetzt. Klimawandel, Artensterben, die Plastik-Verschmutzung, unser Planet ist vielfältig bedroht und die meisten Menschen erkennen nicht, dass sich der Menschen durch seinen rücksichtslosen Egoismus am meisten leider selbst bedroht.

Darum folgen wir den Schülerinnen und Schülern und setzen gemeinsam mit Millionen anderer Menschen auf der ganzen Welt ein Zeichen und drehen wir am 30.03. von 20:30 bis 21:30 das Licht ab!

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