Tag des Eichhörnchens

Eichhörnchen in London

Endlich zeigt sich einmal die Wintersonne in diesem ewig trüben Jänner. Meine Tochter und ich gehen auf die Donauinsel spazieren. Da beobachten wir ein hektisches Eichhörnchen auf der Suche nach seinen Vorräten. Es ist zu schnell um es zu fotografieren, im Nu huscht es in ein kleinen Wäldchen und ist verschwunden.

Eichhörnchen findet man auf der ganzen Welt, in London, in Kanada, in Städten, mitten in der Natur…

Zur Familie der Hörnchen, aus der Ordnung der Nagetiere gehören auch die Streifenörnchen und das europäische Ziesel, dass man etwa in Wien auf der Perchtolsdorfer Heide antreffen kann.

Tag des Eichhörnchens

Am 20. Jänner ist der Tag des Eichhörnchens. Eichhörnchen sind lustige Tiere. Meine Kinder hatten, wie sie noch klein waren, immer einen großen Spaß, die Eichhörnchen in Schönbrunn zu füttern, die sogar Haselnüsse aus der Hand fressen.

Gefährdung

Grundsätzlich gelten Eichhörnchen in Europa nicht als bedroht, dennoch erfahren sie eine Bedrohung auch die Forstwirtschaft.

Ein weiteres Problem für das in Europa vorkommende eurasische Eichhörnchen ist die stete Verdrängung der Art durch eingewanderte Grauhörnchen, ein Neobiont.

Eichhörnchen als forstwirtschaftliche Helfer

Das Eurasische Eichhörnchen hält keinen eigentlichen Winterschlaf, es alten vielmehr Winterruhe. Die Pflanzenwelt verdankt den fleißigen Eichhörnchen, die ihre Nüsse verstecken und oft nicht mehr finden. Die vergessenen Samen können im Frühling keimen.

Eichhörnchen finden sich in vielen städtischen Parks und bringen so ein bisschen Wildnis in den urbanen Raum. Auch meiner Tochter und mir hat das flinke Eichhörnchen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

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