Tag der Pinguine

Humboldt Pinguine
Vögel, die nicht fliegen können

Pinguine sind interessante Tiere: Vögel, die aber nicht fliegen können und an Land unheimlich tollpatschig wirken, unter Wasser aber völlig in ihrem Element sind.

Die Bionik, ein Forschungszweig, der Strukturen oder Fähigkeiten der Natur tecnisch umsetzen, kopieren  und nutzen will, at etwa die Form von Pinguinen genau untersucht und nach deren Vorbild Torpedos gestaltet.

Beinahe menschliche Beziehungsprobleme

Pinguine sind monogame Vögel und sie harren tiefsten Temperaturen, indem sie eng zusammenstehen und so gemeinsam die langen antarktischen Winter überleben. Dennoch gibt es bei den so harmonisch wirkenden Pinguinen Reibereien und „fast menschliche“ Beziehungskisten: Es gibt treue und untreue Gesellen, Prostitution, Betrug und Ehebruch.

Pinguin-Eltern ziehen ihren Nachwuchs gemeinsam auf, dabei gibt es fremdbetreute Kindergärten und die Vögel müssen auf ihren kurzen Beinchen lange Fußmärsche zum Meer auf sich nehmen, um sich selbst und die Kleinen zu sättigen. Praktisch ist dabei allerdings ihr walzenförmiger Körper, der bei diesen Wanderungen auch als Rodel funktioniert.

Lebensraum der Pinguine

Pinguine kommen nur auf der Südhalbkugel vor. Eine Ausnahme sind die Galápagos- Pinguine, die in Äquatornähe brüten und leben und so die einzige Pinguin Art sind, die auch auf der nördlichen Hemisphäre brüten.

Pinguine findet man somit NUR in der Antarktis-dem Südpol und NICHT in der Arktis. Dem Nordpol. Zum Glück der flugunfähigen Vögel begegnen sie nie einem Eisbären. Seeleoparden und Orcas machen ihnen das Leben nein schon schwer genug!

Mit dem kleinen Galápagos- Pinguin findet sich ein Pinguin sogar am Äquator. Auf Neuseeland tummeln sich drei Pinguin Arten: Gelbaugenpinguin, Zwergpinguin  und Schopfpinguin. Den kleinen Zwergpinguin kann man auch als einzige Pinguin Art in Australien finden.

Im südlichen Afrika leben Brillenpinguine, die in Südafrika sogar schon zur Plage erklär wurden.

Große und kleine Pinguine

Die größte heute lebende Pinguin Art sind die Kaiserpinguine. Sie trotzen der antarktischen Kälte und sind rund 30cm größer als ihre nächstkleineren Verwandten, die Königspinguine.

Laut IUCN gelten Kaiserpinguine potentiell gefährdet, die an der Treibeisgrenze brütenden Königspinguine als nicht gefährdet.

Größer noch als der Kaiserpinguin wurde eine ausgestorbene Pinguin Art, die vor 30 Millionen Jahren an den Küsten Perus brüteten. Erstaunlich dabei ist, dass Tiere, die von kalten Regionen in wäre abwandern eigentlich eher kleiner werden. So sind die Galápagos- Pinguine, die in Äquatornähe brüten und leben (die einzige Pinguin Art, die auch auf der nördlichen Hemisphäre brüten) nur 48 und 53 Zentimeter groß. Diese Pinguine der Gattung der Brillenpinguine sind laut IUCN akut vom Aussterben bedroht.

Pinguin Rekorde

Größter Pinguin: Kaiserpinguin: 130 cm

Kleinster Pinguin: Zwergpinguin (Neuseeland): 35-40cm

Nördlichster Pinguin: Galápagos- Pinguin

südlichster Pinguin: Adeliepinguin: Neben dem Kaiserpinguin die einzige Pinguinart, die auf dem Hauptteil des antarktischen Kontinents vorkommt.

schnellster Pinguin: Eselspinguin: schwimmt mit bis zu 27-36km/h (andere Pinguine schaffen nur 6km/h)

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