Internationaler Tag der Berge am 11.12.

Land der Berge

Am 11.12. ist der Tag der Berge. Österreich, ein „Land der Berge“ ist vielerorts tatsächlich ein „bergiges“ Land, selbst wenn unser Land nicht mit Rekorden, wie der höchste Berg der Welt (Mount Everest mit 8.848 m) oder der höchste Berg Europas (je nach Definition ist das der höchste Gipfel der Alpen, der zwischen Italien und Frankreich gelegene Mont Blanc, dessen 4810m hoher Gipfel in Frankreich liegt oder der 5.642 m hohe Elbrus im Kaukasus) aufwarten kann.

Bedrohte Alpen

Der höchste Berg Österreich ist der Großglocker (3.798 m), dennoch hat Österreich viele berge, Almen, Hochalmen und andere Besonderheiten der Alpen zu bieten. Als Land der Berge ist Österreich natürlich stark vom Klimawandel betroffen. Die fortschreitende Gletscherschmelze etwa, die fast jedes Jahr neue Rekord Werte in ihren Tiefstständen erreicht. In den Alpen findet man tierische und pflanzliche Relikte der Eiszeit, wie z.B. das Wollgras, die sich in den kühlen Höhen halten konnten. Mit steigenden Temperaturen geraten diese Arten natürlich mehr und mer in Bedrängnis. Dazu kommen Probleme wie Massentourismus, Skisport trotz fehlendem Schnee Dank Schneekanonen (dann kann man auf bizarr anmutenden Schnebändern durch grüne Berglandschaft wedeln…)

Natur und Kultur in den Bergen

In den Alpen gehen Natur- und Kulturlandschaft nahtlos ineinander über. Vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften zur Viehzucht, die Almen, die schon seit der Römerzeit gepflegt werden, wurden und werden auch von vielen Wildtieren und Pflanzen angenommen, die sonst schon extrem selten geworden sind. Aufgegebene Almen verbuchen rasch- und mit den Almen Verschwinden seltene Pflanzenarten und mit diesen wiederum seltene Schmetterlinge und andere Arten. Die nachhaltige, extensive Pflege dieser Kulturräume ist heute wichtiger Bestandteil im Management von Nationalparks (z.B. Nationalpark Hohe Tauern) oder Biosphärenparks (Nockberge)dieser Regionen.

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