Tag für die Abschaffung der Sklaverei

Foto: Aira-pixelio.de: Fahrt mit der Fähre von Dakar (Senegal) zur Ile de Gorée. Die Insel gehört zum Weltkulturerbe und ist ein idyllischer Flecken Erde ohne Autos und Verkehr. Sie wird von vielen Afroamerikanern auf der Suche nach deren Wurzeln besichtigt, da sie Hauptumschlagplatz für Sklaven war.
Sklaverei- ein dunkles Kapitel der Menschheit

Die Sklaverei ist ein sehr dunkles Kapitel der Menschheitsgeschichte. Schon in der Antike dienten Sklaven als billige Arbeitskräfte oder der Belustigung des Volkes in blutigen Kämpfen in den Arenen der Römer.

Erst im 19. Jahrhundert wurde der Sklavenhandel weltweit verurteilt. Ab 1807 gab es in Großbritannien und den Vereinigten Staaten Gesetze, die den Sklavenhandel bzw. die Einfuhr von Sklaven verboten. Allerdings wurde die Sklaverei an sich nicht verboten.

In Europa war Dänemark war das erste Land, das den Sklavenhandel abschaffte (1792). Im nordafrikanischen Mauretanien wurde die Sklaverei erst 1980 verboten.

Nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkrieges (1861-1865), trat in den USA am 18. Dezember 1865 der 13. Zusatzartikel zur Verfassung in Kraft, mit dem die Sklaverei auf dem gesamten Gebiet der Vereinigten Staaten endgültig abgeschafft wurde.

Moderne Sklaverei

Und dennoch ist das Problem „Sklaverei“ noch immer brandaktuell. Noch im 21. Jahrhundert gibt, zu einer Zeit wo die Sklaverei weltweit längst abgeschafft ist, sind laut Schätzungen der Vereinten Nationen noc immer rund Zwölf Millionen Menschen von modernen Form der Sklaverei betroffen. Beschonders schlimm: Jede/r Zweite von Sklaverei Befroffene/r ist ein Kind. Vonn moderner Sklaverei betroffene Menschen sind Opfer von Zwangsarbeit, Menschenhandel und Prostitution. Man findet sie in den Golfstaaten oder auch in Brasilien, wo regelmäßig Großunternehmer aufgedeckt werden, die Sklaven auf ihren Plantagen arbeiten lassen. In Teilen Westafrikas bestünde laut Internationale Arbeitsorganisation (ILO). die Sklaventradition fort. Knapp 300 000 Kinder arbeiten allein auf Kakaofarmen der Elfenbeinküste, als billige Arbeitskräfte für Großunternehmen wie Nestle oder Kraft Jacobs Suchard. Die Unternehmen entziehen sich ihrer Verantwortung, indem sie auf ihren Webauftritten zwar Kinderarbeit verurteilen, aber kaum Anstrengungen unternehmen, wirklich zu kontrollieren wie es auf den Plantagen zu geht, von denen der Kakao für ihre Produkte stammt. In Zentralasien werden Kinder zur Baumwollernte gezwungen, und im  Libanon müssen syrische Flüchtlingskinder auf Farmen arbeiten,  ihre vor dem Bürgerkrieg geflohenen Familien erhalten zu können.

Anbei zwei Dokumentationen über moderne Formen von Sklaverei:

Foto: Aira-pixelio.de: Fahrt mit der Fähre von Dakar (Senegal) zur Ile de Gorée. Die Insel gehört zum Weltkulturerbe und ist ein idyllischer Flecken Erde ohne Autos und Verkehr. Sie wird von vielen Afroamerikanern auf der Suche nach deren Wurzeln besichtigt, da sie Hauptumschlagplatz für Sklaven war.

Foto: Aira-pixelio.de: Fahrt mit der Fähre von Dakar (Senegal) zur Ile de Gorée. Die Insel gehört zum Weltkulturerbe und ist ein idyllischer Flecken Erde ohne Autos und Verkehr. Sie wird von vielen Afroamerikanern auf der Suche nach deren Wurzeln besichtigt, da sie Hauptumschlagplatz für Sklaven war.

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