TAG FÜR DIE BESEITIGUNG DER ARMUT

Was ist Armut?

Armut wird als Gegenbegriff zu Reichtum definiert und Armut im materiellen Sinn bedeutet somit ein Mangel an Erfüllung der Grundbedürfnisse nach Kleidung, Nahrung, Wohnung und was man sonst dringend zum (Über)-Leben benötigt.

2017 waren in Österreich laut Arbeiterkammer rund 1,2 (andere Quellen sprechen von bis zu 1,5 Millionen) Menschen armutsgefährdet. Das sind knapp 14% der Bevölkerung.

Sinkende Anzahl der in extremer Armut lebender Menschen

Im Gegensatz zu den oft düsteren Nachrichten und dem pessimistischen Weltbild, welches sie vermitteln, sinkt aber die globale Armut trotz wachsender Weltbevölkerung.

1981 waren etwa noch 44 Prozent der Weltbevölkerung bzw. knapp zwei Milliarden Menschen von extremer Armut betroffen. Ende 2015 waren es weniger als 10% bzw. waren rund 700 Millionen Menschen von extremer Armut betroffen.

„Armuts-Hotspot“- Afrika

Während die weltweite Situation besser wird, verschlimmert sich die Lage allerdings in vielen Regionen Afrikas, z.B. Kenia, Nigeria, Mali und natürlich in Somalia, wo neben Dürrekatastrophen auch der Bürgerkrieg die Menschen in die extreme Armut treibt.

Da jeder hungernde Mensch ein Hungernder zu viel ist und die Befriedigung der Grundbedürfnisse nicht nur ein Menschenrecht ist sondern Voraussetzung für eine friedliche und stabile Welt, muss die globale Gemeinschaft alles daran setzen, dem Hunger ein Ende zu setzen. Bildung, Nahrung, Zugang zu sauberem Wasser und ein Dach über dem Kopf muss für jeden Menschen leistbar- und verfügbar sein!

Tag für die Beseitigung der Armut

Am 17.10. war der Tag für die Beseitigung der Armut- in Österreich, wo gerade Alleinerziehende Mütter oft armutsgefährdet sind und weltweit!

Vielleicht ist dieser Tag ein Anlass, seinen eigenen Konsum einmal zu überdenken, Lebensmittel bedacht einkaufen statt Überfluss wegzuwerfen oder Institutionen zu unterstützen, die Menschen in größter Not helfen, etwa mit dem Kauf einer Ziege für eine bedürftige Familie in Burundi.

unterwegs…

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