22.09.: Welttag der Meere

„Unendliche“ Meere?

Lange Zeit kippte man den Müll den Menschen sorglos in die Meere. Die Meere erschienen so unendlich groß.

In der Tat sind die Meere unglaublich groß, so nehmen die Meere unglaubliche 1,3 Milliarden Kubikkilometer Wasser auf. Das sind unglaubliche 1,3 Trilliarden Liter Wasser!

Mehr Plastik als Plankton

Und dennoch schwimmt mehr heute bereits mehr Plastikmüll im Müll im Wasser als Plastik, verenden in Folge viele Tiere mit vollem Magen, weil sie statt Plankton Plastikteilchen fressen oder Plastiksackerl mit Quallen verwechseln. Quasi nebenbei reichern sich so Gifte aus Plastik in Fischen an, verweiblichen manche Fische in Folge der östrogenartigen Wirkung von bestimmten Plastikpartikeln. Letztlich gelangen diese Wirkstoffe aus dem Plastikmüll über die Nahrung in unsere Körper und können auch hier Schaden anrichten, wie frühzeitige Pubertät oder ungewollte Kinderlosigkeit. Bis 2020 soll in den Meeren sogar mehr Plastikmüll sein, als Fische im Meer schwimmen…

Weitere Probleme unserer Meere

Aber nicht nur der Plastikmüll macht unseren Meeren zu schaffen, die Übersäuerung    (CO2-> Kohlensäure oder andere Abgase wie SO2 (->Schwefelsäure) läßt in Verbindung mit steigenden Temperaturen (Klimaerwärmung) die Korallen absterben. Und mit den Korallen nimmt die Artenvielfalt in den Meeren ab. Logisch, keine Korallen, keine Korallenriffe.

Dazu kommen noch die Ölpest, die nach Unfällen mit Tankschiffen ganze Küstenabschnitte und deren Lebewesen vernichtet.

Echolotung (Ölsuche, Orientierung von Booten und Kriegsschiffen) verwirrt Wale und Delfine, die in Folge oftmals stranden und an Land hilflos verenden.

Schutz der verletzlichen Meere

Wir Menschen wissen mittlerweile, dass unsere Meere verletzlicher sind, als lange zeit gedacht. Umso wichtiger ist der Schutz der Meere, und hier können wir alle wichtige Beiträge leisten:

  • Müllvermeidung: grade auch im Urlaub der Verzicht auf Plastiksackerl
  • Umstieg auf erneuerbare Energieträger: Erdöl ist nicht nur Hauptschuld am Klimawandel, es verursacht auch regelmäßige Ölpest Katastrophen
  • Beiträge zum Schutz des Klimas: mehr Radfahren und zu Fuß gehen, Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, wenig bis gar nicht Fliegen, Umstellen der Heizung auf Solarenergie oder erneuerbare Energieträger wie Pellets.

Praslin Anse Volbert

2 Kommentare

  • Anscheinend hat kürzlich eine Architektin so eine Art schwimmende Insel entwickelt die Plastik einsammelt und dann auch direkt irgendwie verwertet oder abbaut.

    Schöner Blog übrigens!

    lg Holger

  • Ja, es gibt immer wieder Ansätze um den Plastikmist zu entsorgen/verwerten; von Anoraks aus PET-Flaschen über besagtes Inselprojekt (von dem habe ich auch schon mal gelesen) oder „Staubsaugerschiffen. Ich habe nur immer ein Busserl den Eindruck es ist wie bei David gegen Goliath. Besser wäre gleich nicht mehr soviel Mist zu produzieren- und natürlich werden unsere Kinder und deren Kinder noch lange brauchen um unseren Mist zu beseitigen…
    …und Danke für das Lob!!😊

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