20.09.: Weltkindertag

Kinder sind die Zukunft des Planeten

Ich bin Mutter von zwei Kindern und in dieser Rolle weiß ich, dass Mutter sein viel Glück bedeutet, aber auch Sorgen und Ärger. Wobei die schönen Momente, die Glücksmomente, zumindest bei mir, eindeutig überwiegen.

Kinder sind die Zukunft des Planeten, Kinder und aber auch die Zukunft jedes einzelnen von uns. Wir werden immer älter und so sind es unsere Kinder, die unsere Pension finanzieren, wenn wir alt sind, oder sich um unsere Pflege kümmern, wenn wir selber nicht mehr dazu in der Lage sind.

Und dennoch treten wir die Rechte unserer Kinder mit den Füßen. Kinderrechte bedeutet für mich nicht unbedingt mehr Mitspracherecht für Kinder. Das vorgezogene Wahlalter ab 16 führt mir an den Schulen immer wieder vor Augen, dass hier Menschen wählen dürfen, die in der Regel keine Ahnung haben und eben jene Personen wählen, die cool wirken oder ein cooles Armband tragen! (so erzählte mir ein Jugendlicher, mit serbischen Migrationshintergrund, er würde Strache wählen, weil dieser trüge ein Armand in den serbischen Nationalfarben).

Die Rechte unserer Kinder

Kinder haben Recht auf eine geborgene, gewaltfreie Kindheit– wobei gewaltfrei nicht bedeutet, die Kinder grenzenlos zu erziehen- im Gegenteil!

Kinder haben ein Recht auf Erziehung und ein Recht darauf, erzogen zu werden, auch wenn Erziehung manchmal schwer fällt. Für die Erziehenden, wie auch für die zu erziehenden Kinder. Besonders dann, wenn schwer fällt, eine Grenze zu akzeptieren.

Kinder haben ein Recht auf Bildung– und Bildung sollte nicht mit der Schule oder den Kindergarten aufhören. Spielen mit den Eltern, ein Ausflug in den Wald und gemeinsames Schmökern in Büchern oder Museumsbesuch gehören da genauso dazu.

Kinder haben ein Recht auf eine lebenswerte Welt– und dies ist wohl der heikelste Punkt. Denn wir sind dabei, unseren Kindern einen verschmutzten (Stichwort Verschmutzung der Meere), überhitzten (Stichwort Klimaerwärmumg), ausgebeuteten (Stichwort Ausplünderung der Rohstoffe wie Erdöl, Metalle usw. samt hinterlassener Verschmutzung) und kriegerischen Planeten zu hinterlassen, den sie dann aufräumen müssen, um ein lebenswertes Leben führen zu können. Falls es nicht durch unsere Handlungen zu noch mehr Kriegen und Katastrophen kommt, was ein lebenswertes Leben gar nicht mehr ermöglicht…

Die UNICEF hat Kinderrechte formuliert, die sogar noch ein Stück weiter gehen und auch Rassismus und Ausbeutung mit einbezieht.

Die Welt einmal wieder mit den Augen eines Kindes sehen

Vielleicht denken am Tag des Kindes wieder mehr Menschen daran, dass Kinder nicht nur „laut“ sind und „störend“. Kinder sind Persönlichkeiten in denen eine Menge Potential steckt, dass gestärkt werden will. Auch vergessen viele, dass sie selber auch mal Kinder waren. Vielleicht sollten viele von uns, das Kind in sich wach rufen und die Welt (zumindest manchmal) wie mit den Augen eines Kindes sehen, die sich noch freuen und stauen können.

Schulkinder am Tonle Sap

Schulkinder am Tonle Sap

 

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