Tag der Freundschaft

Bruno-Bär
Am 30.07. ist der Tag der Freundschaft

Liebe Leserinnen und Leser!

Zum Tag der Freundschaft möchte ich Euch eine Geschichte für Eure Kinder oder Nichten und Neffen oder Nachbarskinder oder Euch selber schenken. Eine Geschichte über Freundschaft.

Weil Freundschaften, weil beste Freunde einfach wichtig sind, das ganze Leben lang.

Bruno Bär findet einen Freund

Bruno Bär war traurig. Püppchen Lisa war zu Besuch bei Oma und der Bär war ganz allein zuhause in seiner Wohnhöhle. Alleine machte Bruno Bär aber gar nichts richtig Spaß. Lustlos kramte der Bär in seinen Spielsachen herum. Er spielte etwas mit den Puppen und machte ihnen Tee, dann spielte er Kaufmannladen und Ritterburg. Schnipp Schnapp oder Memory konnte er überhaupt nicht spielen, so allein wie er war. Bruno Bär fühlte sich sehr, sehr einsam und dicke Tränen kullerten über seine Wangen.

Da hatte Bruno Bär eine Idee, er beschloss hinaus zu gehen und einen Freund zu finden.

Bruno Bär spazierte zur Blumenwiese, er schaute in alle Baumlöcher und hinter jeden Baumstumpf. Aber einen Freund zu finden schien schwerer zu sein als er es sich vorgestellt hatte.

Der Bär war so vertieft in sein Suchen, dass er gar nicht bemerkte, dass ihm ein kleiner Igel schon die längste Zeit beobachtete. Neugierig trottete der Igel hinter Bruno Bär her und lugte in sicherem Abstand in all die Verstecke, in denen Bruno Bär nach einem Freund suchte. Schließlich nahm der Igel all seinen Mut zusammen, ging zu Bruno Bär und fragte ihn: „Was suchst du denn? Ich beobachte dich nun schon die ganze Zeit, kann ich dir beim Suchen helfen?“ Bruno Bär betrachtete den kleinen Igel und antwortete: „Freilich darfst du mir helfen, aber ich glaube nicht, dass wir Glück haben werden. Ich suche nämlich einen Freund, und suche schon den ganzen Vormittag. Ich habe schon überall nachgesehen, wo Freunde sich verstecken können, aber nichts gefunden!“ „Ich helfe dir trotzdem. Zu zweit suchen macht sicher mehrt Spaß!“ lachte der Igel.

Der Bär und der Igel suchten und suchten also nach einem Freund für den Bären. Sie suchten überall. Auf der Wiese, im Wald, am Bach. Sie guckten in jede Höhle und jedes Erdloch und wären beinahe von einem Fuchs gebissen worden, der sich in seiner Höhle gestört fühlte. So spielten und lachten sie und sie hatten den ganzen Tag viel Spaß zusammen.

Am Abend musste der Igel wieder nachhause. „Das war ein schöner Tag Bruno Bär!“ sagte der Igel. „Nur leider habe ich keinen Freund gefunden.“ Sagte Bruno Bär. „Hast du nicht?“ fragte der Igel traurig. „Nein“; sagte Bruno Bär. „Wir haben überall nachgesehen, aber niemanden gefunden“. Traurig blickte der Igel dem Bären ins Gesicht. „Schade. Und ich dachte, ich wäre jetzt dein Freund.“ Mit hängendem Kopf ging der Igel davon. Bruno Bär stand wieder alleine da. Plötzlich merkte er, freilich, er hatte ja einen Freund gefunden, den lustigen Igel!

„Warte!“ rief der Bär und lief dem Igel nach. „Warte, ich habe einen Freund gefunden. Den besten, den man finden kann!“ Der Bär und der Igel umarmten sich. Der Igel passte auf, dass er den Bären dabei nicht zu sehr mit seinen Stacheln pikste, und von da an waren Bruno Bär und der Igel Ignaz die allerbesten Freunde.

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Ich möchte mit dieser Geschichte auch meiner besten Freundin danken. Für unsere Freundschaft, die schon seit Schultagen währt, durch dick und dünn gegangen ist, Probleme und Krisen überstanden hat und weil sie noch immer meine beste Freundin ist!!!

Bruno-Bär

Bruno-Bär

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