Tag des Hundes

Lisi als süßer Welpe vor 2 Jahren, bildquelle: privat
Kuscheltier und Monster

Seine feuchte Nase erschnüffelte schon Verschüttete und rettete somit viele Lawinen- und Erdbebenopfer. Auch zahllose Schmuggler wurden bereits entlarvt, weil er Drogen wie Heroin und Kokain zwischen diversen anderen Gerüchen herausfiltern kann. Blinden Personen hilft er, sich auf der Straße zurecht zu finden. Im Team mit Artgenossen und geschulten Menschen beschützt er Schaf- und Ziegenherden vor Angriffen durch Wölfe oder Bären.

Manchmal lernt er die Atemluft seiner Besitzer zu erschnüffeln und er schlägt bei drohendem Kollaps, in Folge eines nicht funktionierenden Zuckerstoffwechsels Alarm, bevor der Mensch es merkt. Alte oder kranke Menschen erfreuen sich seiner Anwesenheit und mit ihm als als Therapeuten, lernen Kinder mit seiner Hilfe besser, sich im Alltag zurecht zu finden, oder vergessen alte Menschen ihre Einsamkeit.

Im Familienverband stärkt er die sozialen Kompetenzen von Kindern und ist Kuscheltier und Seelentröster für groß und klein.

Andererseits kann er auch zur gefährlichen Waffe werden und ist bei falscher Haltung oder falschem Umgang für zahlreiche, teils schwere Verletzungen verantwortlich.

Die Rede ist von unserem besten Freund: dem Hund.

Hunde und Klimagase

Aber: Darf man als verantwortungsvoller, ökologisch denkender Mensch überhaupt ein fleischfressendes Haustier besitzen?

Rein ökologisch betrachtet: wohl nein. Es gibt kaum Hundefutter, welches aus Fleisch aus biologischer oder zumindest artgerechter Tierhaltung hergestellt ist. Hoher Fleischkonsum treibt unseren CO2 Verbrauch in die Höhe- somit natürlich auch ein fleischfressendes Haustier.

Den Hund vegetarisch oder gar vegan zu ernähren ist auch nur bedingt zu empfehlen. Hunde sind nunmal Fleischfresser, wobei sie in der Natur auch einen relativ hohen Mischkostanteil haben (Beeren,…) und somit fleischfreie Kost besser vertragen als etwa Katzen. Beratung durch den Tierarzt/die Tierärztin und wahrscheinlich die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln wir wahrscheinlich nicht umgangen werden können.

Kind und Hund

Der Nutzen, den Kinder haben, wenn sie mit einem artgerecht gehaltenen, gut sozialisierten Hund groß werden ist dennoch enorm. Ja, ein Hund ist und bleibt ein Tier und ja, es besteht auch beim gutmütigsten Hund ein (kleines) Restrisiko, dass das geliebte Tier zubeissen und die eigenen Kinder oder auch Freunde verletzen kann. Daher ist es immer wichtig, einen Hund wie einen Hund zu behandeln und auch schon Kindern Grundlagen der „Hundesprache“ zu vermitteln.

Es ist wichtig Kinder und Hund(e) niemals alleine zu lassen und dem Hund einen Rückzugsort zu bieten, wo ihn die Kinder in Ruhe lassen müssen, wenn er sich dorthin zurückzieht.

Dann können Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, indem sie etwa mithelfen bei der Pflege oder, wenn sie größer sind, auch manche Pflegearbeiten (z.B. Füttern am Abend) übernehmen.

treue-Hofhündin

treue-Hofhündin

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