3. Juni: Tag des Fahrrads

Klimawandel

Der Klimawandel kommt, eine traurige Tatsache, die nur noch wenige Zeitgenossen, wie der US Präsident Donald Trump, anzweifeln.

Um zumindest unter einem globalen Temperaturanstieg von 2 Grad zu bleiben, bedarf es etlicher Anstrengungen in mehreren Bereichen unseres bequemen, westlichen Lebens.

Alle diese Bereiche haben irgendwie mit Energie zu tun.

Klimawandel und Mensch

Da geht es um unsere Nahrung, die oft um die halbe Welt fliegt, oder die aufgrund des viel zu hohen Fleischkonsums in den Insustrieländern sehr klimaschädlich  ist.

Auch unsere Kleidung fliegt oft um die Welt, giftige Produktionsschritte werden in Entwicklungsländer ausgelagert und die bewässerungsintensive Baumwolle kommt aus Länder mit Wassermangel.

Unser energieintensiver Haushalt benötigt Stom, der zum Teil aus kalorischen Kraftwerken kommt. In den meisten europäischen Ländern spielt auch Atomstrom ( noch) eine Rolle. Energiesparen und der Kauf energieeffizienter Geräte, und vor allem den „Stand by modus“ abschalten, würde hier viel Energie sparen!

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mobilität. Wir wollen mobil sein, unabhängig. Das eigene (große) Auto wurde zum Statussymbol. In Familien mit mehreren (erwachsenen) Kindern hat oft jedes Familienmitglied sein eigenes Auto!

Gerade im städtischen Bereich ist man dabei mit Öffis meist wesentlicher schneller, während denAutofahrer/innen ihre Freiheit im Stau genießen…

Das Fahrrad als modernes Fortbewegungsmittel

Dabei gäbe es gerade im städtischen Bereich DAS Fortbewegungsmittel für maximale Freiheit: garantierter Parkplatz und so super flexibel, dass man selbst durch enge Gassen und oft sogar gehen die Einbahn düsen kann: das Fahrrad!!

Als erstes Fahrrad gilt in der Regel, die Draisine. Der deutsche Forstbeamte Karl Drais erfand 1817 eine Laufmaschine, also ein Laufrad ohne Kurbel oder Antrieb, ähnlich der heutigen Kinderlaufräder. Seinerzeit gab es aufgrund eines Vulkanausbruchs in Indonesien eine Art „kleine Eiszeit“ (das Jahr ohne Sommer) mit Ernteausfällen als Folge. Viele Menschen in Europa litten Hunger und etliche Perde mussten notgeschlachtet werden. Die später Draisine genannte Laufmaschine sollte Pferde ersetzten.

Ab 1866 gab es Räder mir Pedalkurbelantrieb- das Vorderrad wurde angetrieben. Über den Umweg „Hochrad“, welches eine effizientere Übersetzung hatte, aber nur für Mutige taugte, wurden ab 1886 Niederräder gebaut, die den heutigen Fahrrädern schon sehr ähnlich waren.

Das Fahrrad ist flexibles Fortbewegungsmittel und Fitnessgerät in einem. So kann man auf der Heimfahrt von einem anstrengenden Arbeitstag gut den Kopf frei kriegen!Bildquelle: Bolliger Hanspeter; pixelio.de

 

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