Tag des Baumes am 25.04.

Marswiese-Wien

Am 21.03. war Tag des Waldes. Der Wald ist ein wichtiges Ökosystem, Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und auch wichtig für unser Klima- für angenehmes Mikroklima aber auch, wenn man an die tropischen Regenwälder denkt, wichtig für bedeutsame Regulationsfunktionen, die das gesamte Weltklima beeinflussen.

Tag des Baumes

Aber nicht nur der Wald, sondern auch seine wichtigsten Bestandteile, die Bäume, sind es wert, einmal im Jahr geehrt zu werden. Bäume sind für sich wertvolle Ökosysteme, so bieten Eichen oder auch Salweiden bis zu 100 Tierarten Lebensraum und Futterquelle.

Baum des Jahres

Pappeln,  die Pappel wurde ja zum Baum des Jahres 2018 ernannt., sind wahre Pioniergehölze. man findet sie oft in Auwäldern und sie haben die Eigenschaft, dass selbst abgeholzte Pappeln wieder „ausschlagen können. Mit dem Zweck, dass vom Hochwasser abgeknickte Bäume sich wieder erholen können.

In Österreich sind viele besondere Bäume heimisch: Eichen, die wie oben erwähnt, an die 100 Tierarten beheimaten und ernähren, wunderschöne Buchen, geheimnisvolle Birken oder der Ahorn. Eschen, deren Rinde und Blätter früher, ebenso wie Weiden zu Medizin (ähnlich Aspirin) verarbeitet wurde, dunkle, immergrüne Tannen und in höheren Lagen Fichten und Latschen.

Standortgerechte Bäume

Standortgerechte Bäume sind meist gesund, denn wenn Bäume dort wachsen, wo sie sollen, sind sie wunderbar und in die Natur eingebunden. Wenn sie wachsen, wo sie nicht heimisch sind, und das in Monokulturen, dann kränkeln sie oft und die Förster jammern über die Borkenkäfer im Fichtenforst- und geben dem Totholz im unaufgeräumten Naturwald die Schuld. Der natürlich gewachsene Wald aber besitzt in der Regel gesunde Bäume und Dank der Artenvielfalt die dort herrscht, werden Borkenkäfer nie die Oberhand gewinnen, da immer genug Feinde vorhanden sind, die sich auf die leckeren Käfer „stürzen“.

Stadtbäume

Auch in der Stadt sind Bäume sehr wichtig. Sie reinigen die Luft, sie bringen etwas „Naturgefühl“ in den betongrauen, urbanen Alltag und sie sind Lebensraum und Nahrungsquelle für viele Wildtiere, die sich auch in der Stadt in immer größerer Zahl sehr wohl fühlen.

Bitte keine Neophyten

Wichtig ist es, auch in der Stadt auf sogenannte invasive Neophyten zu verzichten, das sind standortfremde Pflanzen, die sich rasend vermehren und heimische Arten verdrängen. Der Götterbaum oder der Essigbaum etwa sind solche invasiven Arten, oder auch die Robinie. Ein harmloser Neophyt ist die Platane. Sie ist zwar ökologisch gesehen nicht besonders wertvoll, richtet aber auch keinen Schaden an.

Streuobstwiesen

Auch alte Obstbäume bzw. Obstbaumwiesen mit alten Obstbäumen bieten vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum, darunter vielen Reptilien und Amphibien und sogar der seltene Steinkauz fühlt sich hier wohl.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen, geruhsamen Tag im Schatten eines schönen Baumes!

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