Von Kindern für Kinder
Posted on : 25-03-2010 | By : Silke Geroldinger | In : Kind und Natur, Tagebuch einer Mutter
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Die Kleine kommt von der Oma nach Hause. In ihrer linken Hand schwenkt sie stolz ein neus Plastikspielzeug einer bekannten Fastfood-Kette. Meine Tochter zeigt mir ihr neues Spielzeug, ein Plastikmonster, welches bei Knopfdruck den Kopf verdrehen kann, streitet kurz und heftig mit ihrem Bruder darum und in ein paar Tagen, so meine Erfahrung, wird dieses Ding in Vergessenheit geraten und in irgendeiner Ecke des Kinderzimmers verstauben.
Lieber nicht näher über dieses Plastikding nachdenken. Lieber nicht?
Laut eines neuen Berichtes im Handelsblatt wird Spielzeug in Juniortüten illegal in China von Kindern gefertigt. ->mehr… Gefertigt von Kindern, die keine Kindheit haben und deren Leben von einer traurigen Kindheit nahtlos in ein tragisches Erwachsen sein übergeht-weil ohne Bildung- praktisch ohne Chancen auf einen halbwegs vernünftigen Job.
Auch das Material des Spielzzeugs ist sehr fragwürdig: Nur Plastik. Weichmacher in PVC stellen bekanntich ein großes Gesundheitsrisiko dar. Nach kurzer Zeit kommt das Spielzeug der in den Müll, es spielt sich meist rasch ab, der Reiz des Neuen ist verflüchtigt und der Rest-Spielwert sehr gering. Und was dann?
Plastik bereitet viele Umweltprobleme, die sich leicht vermeiden ließen. In unserer Plastikwelt landet aber leider oft der Plastikmüll im Meer, wo z.B. im Atlantik bereits ein Müllteppich in d.er Größe Nordamerikas wabbert und viele Meerestiere akut bedroht, wenn sie Plastikabfälle verspieisen und qualvoll verenden. Oder -nicht minder qualvoll- sich im Müll verheddern und verhungern oder ersticken. Auch das Mittelmeer, der Pazifik und alle Weltmeere sind bereits durch Plastikmüll bedroht.
Auch aus Klima- und Tierschutzgründen stellen Fast-Food-Ketten ein Problem dar. Selbst wenn in Österreich bei Mc Donalds nur Fleisch aus Österreich drin ist, darf man nicht vergessen, dass in Brasilien Regenwälder für Rinderherden gerodet werden oder Hühner under verheerenden Bedingungen für KFC, Mc Donalds und co gehalten werden. ->mehr…
Wo findet man nun aber ökologisches und faires Spielzeug? Gar nicht so leicht, wo sich doch auch in teurer Markenware (mattel und co) immer wieder Giftstoffe finden und auch Kinderarbeit auch in vielen hochwertign Produkten aus der Spielzeugabteilung steckt. Der Eco-Shopper ist eine Suchmaschine für ökologische, sozial faire Ware im Internet. Auch Firmen wie Gea, Grüne Erde oder Popolini bieten faire, ökologische Waren und Spielzeuge an. Sehr empfehlenswert ist aber auch z.B. die Holzkugelbahn Cuboro in ausgesuchten Spielzeugläden.
Bei hochwertigen Spielzeugen ist es wie bei KLeidung oder auch Möbeln; sie halten länger, sind oft zeitlos und nicht so modegebunden und können auch weitervererbt werden. Auch Spielzeug gebraucht zu kaufen ist eine gute Alternative. Toxine (Gifte) sind dann schon viel mehr verdampft als frisch aus der Pckung und es fällt weniger Müll an, als augedientes Spielzeug sofort in der Mülltonne zu entsorgen.
Auch selbstgemachtes Spielzeug steht bei Kindern hoch im Kurs und fördert auch ihre Kreativität. Im Rahmen meiner Workshops biete ich auch Kurse an, bei denen Kinder aus Recyclinmaterialien neue, lustige Spielsachen und Instrumente basteln können.

[...] denken als Kindergärtnerin benötigt man nicht sehr viel Begabung und Bildung. Das aber ist sehr falsch, denn eine Kindergärtnerin muss für ihren Beruf in ganz [...]