27.02.: Tag des Eisbären

Wohlfühltemperaturen für Eisbären

Beinahe arktische Temperaturen Ende Februar könnte uns den Klimawandel beinahe vergessen machen. Die Eisbären in Schönbrunn fühlen sich wohl. Pudelwohl. Plantschen ausgelassen im Pool. Mein Sohn und ich schauen ihnen minutenlang begeistert zu.

Dennoch, der Klimawandel macht sich bereits spürbar. Besonders betroffen sind kleine Inselstaaten wie Tuvalu oder die Malediven, denen schon jetzt Lebensraum „weggespült“ wird und deren Inseln bei steigendem Meeresspiegel vom Meer „verschluckt“ zu werden drohen.

Opfer des Klimawandels

Weitere Opfer des Klimawandels sind viele Korallenriffe, die unter zu hohen Meerestemperaturen und unter der Versauerung der Meere (gelöstes Kohlenstoffdioxid im Meer ergibt Kohlensäure: CO2+H2O -> H2CO3 leiden.

Auch die Eisbären sind Opfer des Klimawandels. Das Eis der Arktis schwindet drastisch. Die Eisbären sind auf ein zugefrorenes Meer angewiesen um erfolgreich auf Robbenjagt zu gehen. Der Hunger treibt die Bären dann manchmal in Richtung menschlicher Siedlungen und somit steigt die Gefahr von gefährlichen Konflikten zwischen mensch und Bären. Denn Bären die lernen, dass es in menschlichen Siedlungen Futter gibt und die die Scheu von Menschen verloren haben werde zur echten Gefahr.

Eine Gefahr mit der die Menschen in Churchill in Kanada zu leben gelernt haben. Auf 900 Einwohner kommen in diesem Ort etwa 1.000 Eisbären.

Das Überleben der Eisbären hängt von deren Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ab, sich andere Futterquellen zu erschließen und den immer längeren Wärmephasen im Sommer zurechtzukommen.

Internationaler Tag der Eisbären

Am 27.02. ist der internationale Tag des Eisbären. Es geht bei der Rettung des Eisbären nicht nur um den Eisbären selbst. Es geht um die Rettung der Weltmeere, um die Rettung der Riffe und Inselbewohner auf den Malediven und Tuvalu. Und letztlich geht geht es bei der Rettung der Eisbären auch um uns, den der Klimawandel trifft auch uns.

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