13.Februar: Tag des Wals

Buckelwal in Panama
Ein großer Fan von Walen

Schon seit meiner Kindheit bin ich ein großer Fan von Walen. Mich faszinierte als Kind die Sanftheit der riesigen Bartenwale, die Klugheit der Delfine und ich war hingerissen von Berichten über angebliche Rettungen von Menschen durch Delfine. Mein Sohn ist ebenfalls ein riesiger Walfan und zudem ein wandelndes Lexikon in Fragen über Blauwale und Orkas.

Heute weiß ich, Wale sind, ebenso wie Schimpansen, den Menschen ähnlicher wie ich als Kind dachte. Es gibt nicht nur die „lieben Delfine“, die fürsorglich und sozial den Artgenossen helfen und beistehen. Es gibt, ebenso wie bei den Menschen, unterschiedlichste Charaktere, Mobbing oder ähnliche Verhaltensweisen sind zumindest auch bei Schimpansen bekannt. Bei Walen und Delfinen und auch bei den Menschenaffen, gibt es also wie den Menschen „Gute“ und sogar richtig „Böse“.

Heute bin ich fasziniert von den gerissenen Jagdtechniken der Orkas und der liebevollen Fürsorge der Walmütter und Tanten, die Neugeborene an die Wasseroberfläche bringen oder vor Orkas im Verband beschützen wollen.

Sehr berührt war ich daher über den Bericht einer Forscherin, die behauptet, von Walen vor Tigerhaien, die für Menschen gefährlich sind, gerettet worden zu sein.

Wale in Bedrängnis

Umso trauriger sind für mich, als Wal-Fan die traurigen Berichte von verendeten Walen, gestrandet, weil sie vielleicht die Orientierung verloren haben (Lärm durch U-Boote, Lärm durch Ultraschall-orientierung der U-Boote, Lärm durch seismographische Tests der Erdöllobby,…) oder Berichte von verendeten Walen, deren Bauch voller Plastik war und die so mit vollem Magen verhungern mussten. Immer noch in trauriger Erinnerung habe ich den im Februar letzten Jahres verendeten Cuvier-Schnabelwal aus Norwegen, oder den in Andalusien 2012 gestrandeten, verendeten Pottwal, der 17kg(!!) Plastikplanen im Magen hatte. Die Plastikplanen stammten vermutlich von den Gewächshäusern.

Auch andere Wale sind arg in Bedrängnis geraten, wie der Irrawadi-Delfin in Kambodscha, der Ganges Delfin und der Amazonas Delfin. Der Baiji, der chinesische Flussdelfin gilt leider als ausgerottet.

Nicht zu vergessen sind die vielen Wale, die „im Namen der Wissenschaft“ Jahr für Jahr geschlachtet werden und in Supermärkten oder auf den Tellern von Gourmets in Island und Japan landen.

Ein Herz❤ für Wale

In dem Sinne: Ein Herz für Wale und hoffen wir für (die nicht immer) sanften, aber auf jeden fall intelligenten und häufig sozialen Meerssäuger, dass für sie auf der Welt noch genug Platz ist und die Menschen verstehen, dass alle Geschöpfe dieser Welt ihren Platz im Ökosystem haben und unverzichtbar sind!

Hier ein paar Bilder meiner persönlichen Wal-Sichtungen, bei denen mir jedes Mal warm ums Herz geworden ist. Die Bilder können nicht beschrieben wie es ist, plötzlich einen Wal auftauchen zu sehen!

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.