Tag des Vogels

Heute, am 5.01. ist der Tag des Vogels.

Vögel, direkte nachkommen der Dinosaurier, sind wie Säugetiere Warmblütler. Man findet Vögel überall auf der Welt, von den Tropen bis zur eisigen Antarktis. Es gibt Kulturfolger des Menschen, die man praktisch überall auf der Welt finden kann: Spatzen und Stadttauben beispielsweise.

Es gibt aber auch hochspezialisierte Vögel und akut vom Aussterben bedrohte Arten, denen der Tag des Vogels besonders gewidmet sei, z.B. kolumbianische Kolibris, Darwin-Finken oder auch die heimische Großtrappe.

Es gibt Vögel, die der Trockenheit der Sahara trotzen, wie der Schlangenadler und Vögel, die so perfekt an das Leben im Wasser angepasst sind, dass sich der Mensch ihren stromlinienförmigen Körperbau für die Technik abgeschaut hat: Der Körper von Pinguinen ist ein lebender Torpedo. Dafür brauchen diese Vögel nicht mehr fliegen zu können. Ihre Flügel dienen als Flossen. Pinguine verbringen einen Großteil ihres Daseins im Wasser- manche Arten sind fast ausschließlich im Wasser- außer um Nachkommen zu zeugen.

Darwin kam seiner Evolutionstheorie Dank der berühmten Darwin-Finken einen Riesenschritt näher, als er diese Tierart, die nur auf den Galápagos-Inseln und mit einer Art, dem Kokosfinken, auf der Kokos-Insel vorkommt und die alle von einer Finken Art abstammen.

Tierische Rekorde aus der Klasse der Vögel

Der Afrikanische Strauß, der größte lebende Vogel der Welt ist ein Riese im Vergleich mit dem Kleinsten. Hähne werden bis zu 250 Zentimeter hoch und 135 Kilogramm schwer. Die Weibchen sind mit 175 bis 190 Zentimeter deutlich kleiner und leichter (90 bis 110 Kilogramm). Dagegen wird der in Kuba lebende kleinste Vogel der Welt, der Hummelkolibri nur 5,7 Zentimeter lang, bei einem Fliegengewicht von rund 1,6 Gramm.

Auch sonst überraschen Vögel mit etlichen Hochleistungen: Als schnellster Vogel gilt der Wanderfalke mit einer Höchstgeschwindigkeit von 300km/h im Sturzflug. Horizontal galt der Mauersegler mit unglaublichen 110 km/h lange als schneller Flieger im Tierreich. Der Mauersegler ist zwar noch immer der schnellste Flieger (abgesehen vom herabstürzenden Falken). Der Mauerseglerjagt,frisst,paart sich und schläft sogar im Flug. Allerdings haben Brasilianische Wissenschaftler festgestellt, dass die Brasilianische Freischwanz-Fledermaus noch um einiges schneller fliegt: sie düst mit 160km/h durch die Nacht!

Zugvögel orientieren sich mittels Magnetfeld der Erde und merken sich wohl auch markante Punkte entlang ihrer Flugroute. Auch sie schlafen häufig im Flug, wobei dann nur eine Gehirnhälfte ruht und die andere wacht!

Der schnellte Schwimmer unter den Vögeln ist der Eselspinguin mit 27 Stundenkilometern, dafür kann der Kaiserpinguin bis zu 265 Meter tief und 18 Minuten lang tauchen.

Kaiserpinguine trotzen zudem Temperaturen von bis zu -50°C, während die nördlichsten Pinguine auf den Galápagos-Inseln durch Hecheln ihren Körper kühlen. Auch sind die südlichen Vertreter wesentlich größer als jene in Äquatornähe. Galápagos-Inseln. Die entspricht der Bergmännischen Regel: Wenn man die Größen der verschiedenen Pinguinarten vergleicht, stellt man fest, dass Pinguine vom Äquator bis in die Antarktis immer größer werden: Größere Pinguine haben im Vergleich zu ihrem Volumen eine kleinere Oberfläche als kleinere Pinguine. Da Wärme über die Oberfläche abgegeben wird, ist der Wärmeverlust bei größeren Pinguinen daher geringer.

Besonderheiten unter heimischen Vögeln

Auch unter den Heimischen Vögel gibt es viele Besonderheiten: Im Burgenland findet sich etwa die Großtrappe, ein Vogel aus der Familie der Trappen, einer der schwersten flugfähigen Vögeln der Welt mit einem Gewicht von bis zu 16 kg. Großtrappen. Großtrappen erreichen ein Alter von bis zu 20 Jahren und da sie sehr hohe Ansprüche haben (Wiesen oder Kultursteppen als Lebensraum) sind sie in unserer von Straßen zerschnittenen und auf industrialisierter Landwirtschaft basierender Welt akut vom Aussterben bedroht.

Auch bunte, exotisch anmutende Vögel wie der Bienenfresser oder der Eisvogel sind fixer Bestandteil der heimischen Vogelwelt. Und am Neusiedlers tummeln sich ab und zu sogar verirrte Flamingos in den salzigen Lacken.

Gefährdete heimische Vögel

Nicht nur arme Sau: geschundene Nutzvögel

Der Tag des Vogels sei aber auch unseren Nutzvögeln gewidmet. Von den armen Stopfgänsen, die trotz Stopfverbot besonders zu Weihnachten oder als Martinigansl, geschunden, lebend gerupften mit Antibiotika aufgepäppelt auf unseren Tellern als Ganserlbraten landen über Hühnerfarmen, in denen die Tiere zwar nicht mehr in Käfige gestopft werden dürfen, aber dafür in fensterlose Hallen zusammengepfercht werden- als Fleisch- oder Eiermaschinen und die, so sie nicht als Hennen schlüpfen, als männliche Küken sofort geschreddert werden bis zu den Puten, denen es in industrialisierten Landwirtschaftsbetrieben auch nicht besser geht! Dabei gilt Hühnerfleisch nicht nur als gesund. Hühnerfleisch ist wesentlich klimafreundlicher und wird CO2 ärmer produziert als Rind- und Schweinefleisch.

Geflügel ist aber nur dann eine gesündere Alternative, wenn es von Bio Betrieben stammt!

Zum Schluss noch ein paar Bilder unserer gefiederten Freunde aus aller Welt. Die Bilder stammen von Ausflügen in den Tiergarten Schönbrunn oder sind Urlaubsfotos:

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