Adventskalender

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Liebe Leser/innen:

In diesem Advent möchte ich Euch einen Adventskalender schenken. Jeden Tag im Dezember wird ein neues Türchen gefüllt- nicht mit Schokolade- sondern mit Geschichten, Gedichten, Bastelideen für die lieben Kleinen und vielem mehr!

Mein Adventskalender richtet sich somit vor allem an alle Mamas, Papas, Tanten, Onkeln, Kindergärtner/innen und Lehrer/innen unter Euch, denn hinter jedem Türchen werdet Ihr eine Überraschung für Eure lieben Kleinen finden- entnommen aus meinem Buch „Mit Bruno Bär durchs Kinder(garten)jahr“ .

Weitere Lieder, Gedichte und Geschichten aus meinem Buch findet Ihr übrigens auch auf meiner Kinderseite!

Ein paar Türchen sind aber natürlich auch für Euch „Großen“ reserviert!😁

Ich wünsche Euch einen besinnlichen Advent ohne allzu viel Vorweihnachtshektik!

Zum Öffnen der Türchen klickt bitte in das Datum!

1. Dezember

Nikolaus

Nikolaus

Lied: Nikolausabend

 

In der Nacht von Haus zu Haus

Zieht der liebe Nikolaus.

Geschenke hat er in dem Sack

und den trägt er huckepack.

 

Äpfel, Nüsse, Mandelkern´,

naschen alle Kinder gern,

der liebe, gute Nikolaus

teilt dann seine Gaben aus.

 

Niklaus hat ´nen langen Stock

und trägt einen roten Rock.

Mit dem Bart so lang und weiß,

macht er sich dann auf die Reis.

 

Alle Kinder nah und fern, haben St. Nikolaus so gern

Lieber guter Nikolaus, komm doch auch in unser Haus.


©Silke Geroldinger

2. Dezember

Bruno-Bär

Bruno-Bär

Geschichte: Bruno Bär baut einen Schneemann

Die ganze Nacht hatte es geschneit, während alle noch im Bett lagen und schliefen. Als Bruno Bär am Morgen aus dem Bett stieg und aus dem Fenster schaute, traute er seinen Augen nicht: Alles war weiß! Wie ein weißer, flockiger Teppich lag der Schnee auf den Bäumen, auf den Dächern, auf Autos und auf Gartenzäunen. Bruno Bär staunte wie viel Schnee in der Nacht gefallen war. „Wie verzaubert sieht alles aus!“ murmelte Bruno Bär.

Hastig schlüpfte Bruno in seine Kleider und schlang sein Frühstück hinunter. Heute hatte er es besonders eilig fertig zu werden. Er wollte hinaus und in den Schnee springen und rodeln gehen, und seine eigene Spur im Schnee wiederfinden und Spuren anderer Tiere entdecken und…oh, es gab so viele Sachen, die man im Schnee spielen konnte. „Hallo Bruno Bär!“ hörte der Bär da seinen Freund Hase rufen. Hase war auch schon so zeitig aus den Federn. Wohl auch, um im Schnee zu spielen, dachte Bruno Bär. „Bruno Bär, willst du mit mir einen Schneemann bauen?“ fragte der Hase. „Einen Schneemann?“ Bruno Bär hatte noch nie in seinem Leben einen Schneemann gebaut. „Gerne, wenn du mir sagst was ich dabei tun muss,“ sagte der Bär deshalb. Der Hase erklärte seinem Freund schnell wie man einen Schneemann baut und dann halfen beide zusammen: Bruno Bär rollte die untere, größere Schneekugel und die Kugel für den Oberkörper. Hase rollte die Kugel für den Kopf und kleinere für Arme und Beine. Bruno war der Stärkere der Beiden, darum musste er die schwere Oberkörper- Kugel auf die Bauchkugel und ganz obenauf die Kopf- Kugel setzen. Hase verpasste dem Schneemann Arme und Beine.

„Hmm!“ Bruno Bär und Hase betrachteten ihr Werk von allen Seiten. „Der Schneemann ist ja ganz nett,“ raunte Bruno, „aber irgendetwas fehlt ihm. Hase grübelte, besah sich den Schneemann nun auch rundherum. Plötzlich fiel ihm ein: „Au ja, Augen, Nasen, Mund, sonst lebt sich´ s ziemlich ungesund!“ Hase huschte ins Haus und kehrte mit einer Karotte und einer Handvoll Kohlestücke zurück. „Was willst du denn mit all diesen Sachen?“ fragte Bruno. „Wirst schon sehen!“ antwortete der Hase und begann am Schneemann herum zu werken. Bruno musste sich einstweilen umdrehen und durfte nicht gucken. Bald rief der Hase:“Fertig! Du darfst sehen!“ da wunderte sich der Bär nicht schlecht. Der Schneemann hatte nun eine Karotten- Nase, Kohle- Augen und Kohle- Knöpfe. „Super Freund Hase!“ rief Bruno Bär begeistert.

Bruno und Hase bewunderten stolz ihr Werk. Da meinte Bruno: „Unser Schneemann ist ja echt toll geworden, aber glaubst du nicht das er ziemlich einsam sein wird?“ „Du hast Recht!“ antwortete der Hase und so bauten die Freunde noch den ganzen Vormittag und auch noch am Nachmittag, nach dem Mittagessen weiter bis der einsame Schneemann eine Schneefrau und sogar noch 4 Schneekinder hatte.

©Silke Geroldinger

3. Dezember

Fingerspiel: Mein Laternenlicht 

Im Dunkeln der Nacht, da sehe ich nicht,

Mit der Hand die Augen zuhalten

darum nehme ich mein Laternenlicht,

 Mit den Händen einen Kreis formen

und stelle eine Kerze fein in die Mitte hinein.

Eine Hand aufhalten, mit der anderen „etwas hineinstellen“

Nun zünde ich die Kerze an, damit ich etwas sehen kann.

Anzünden eines Streichholzes darstellen, dann Hand an Stirn und Herumschauen

Meine Laterne strahlt mit hellem Schein,

Mit Armen Kreis darstellen

In die dunkle Nacht hinein.

Hand an die Stirn legen

Leuchte hell Laternenlicht!

Dunkle Nacht ich fürcht´ mich nicht!

Kopf schütteln

© Silke Geroldinger

4. Dezember

Wir Basteln einen Weihnachtsstern!


Der abgebildete Stern ist das Werk eines Fünfjährigen.

Man kann den Stern auch mit größeren Kinder genauer ausarbeiten:

Viel Spaß beim Schneiden und Schnipseln in der Weihnachtswerkstatt!

© Silke Geroldinger

5. Dezember

Gedicht: Krampus und Nikolaus

Krampus

Krampus

 

Wer steht denn da vor unserem Haus?

Der Krampus mit dem Nikolaus!

Sie haben heut in dieser Nacht,

den Kindern etwas mitgebracht.

 

Der Krampus poltert mit den Ketten,

er will die Kinder gern erschrecken,

doch Nikolaus nimmt sie ihm ab

und droht ihm mit dem Bischofsstab.

 

Der Nikolaus hat viel zu tun,

Kommt kaum dazu sich auszuruh´ n.

Krampus, dieser wilde Wicht,

gönnt ihm seine Ruhe nicht.

©Silke Geroldinger

6. Dezember

Bruno-Bär

Bruno-Bär

Bruno Bär spielt Nikolaus

Bruno Bär war traurig. „Warum bist du traurig Bruno?“ fragte Püppchen Lisa. „Ach“; antwortete der Bär kläglich, „es ist so ungerecht!! So furchtbar, furchtbar ungerecht!“ Bruno Bär schaute Püppchen Lisa mit traurigen Augen an. „Was ist ungerecht, lieber Bruno?“ fragte Püppchen Lisa. „Ach, zu uns kommt der Nikolaus, dann das Christkind und dann, und dann..“  Bruno Bär schluchzte: „Und dann sogar noch der Osterhase!“  „Aber was ist daran so ungerecht?“ wunderte sich Püppchen Lisa. „Nun das wir so oft beschenkt werden und zu den armen Tieren des Waldes kommt niemand. Sie warten auf den Nikolo und auf das Christkind, aber es kommt kein Nikolaus und auch kein Christkind, nicht einmal der Osterhase. Und das ist ungerecht!“ Püppchen Lisa schaute Bruno Bär an und war auf einmal so traurig, dass sie beinahe weinen musste. „Du hast Recht Bruno Bär!“ rief sie entschlossen: „Wir müssen an der Situation etwas ändern.“ Nur was? Wie sollten Bruno Bär und Püppchen Lisa den Nikolaus oder das Christkind davon überzeugen, auch den Tieren im Wald einen Besuch abzustatten. Beide mussten ja bereits zu so vielen Kindern, dass sie für die Tiere des Waldes bestimmt keine Zeit mehr hatten. „Ich weiß was“ , meinte da Püppchen Lisa, ein anderer muss für den Nikolo einspringen. Nur wer? „Vielleicht der Weihnachtsmann?“ überlegte Püppchen Lisa. „Quatsch!“ rief Bruno Bär, „Der hat doch in Amerika England und Finnland so viel zu tun, dass er bestimmt keine Zeit hat, unsere Tiere zu besuchen. „Hmmm! Püppchen Lisa besah sich Bruno Bär von der Seite. „Warum schaust du komisch?“ fragte Bruno Bär. „Ach, ich hab da so eine Idee!“ sagte Püppchen Lisa und ihre Augen leuchteten dabei. Dann flüsterte Püppchen Lisa Bruno Bär etwas ins Ohr. Bruno Bär schaute irritiert. „Ich weiß nicht, glaubst du, das klappt?“ fragte er Püppchen Lisa, aber diese meinte nur bestimmt: „Mit Sicherheit“

Am nächsten Morgen waren Püppchen Lisa und Bruno Bär schwer beschäftigt. Sie taten sehr geheimnisvoll und machten ihre Vorhänge zu. Man merkte nur, dass sie etwas sehr wichtiges zu tun hatten. Bruno Bär nähte und Püppchen Lisa schnitt etwas aus Karton. Dann ging Bruno Bär in den Wald und holte einen riesengroßen Stock. Am Abend waren sie fertig. Bei Einbruch der Dunkelheit öffnete sich die Tür der Bärenhöhle und heraus trat nicht Bruno Bär sondern- der Nikolaus. Er trug eine spitze Bischofsmütze und einen langen, roten Mantel. Mit seiner rechten Hand stütze er sich auf einen goldenen Bischofsstab und mit der linken hielt er einen riesengroßen Sack, den er über seine Schulter geworfen hatte, und im Gesicht trug er einen watteweichen, weißen Bart. Dennoch, man hätte meinen können, dass der Nikolaus große Ähnlichkeit mit Bruno Bär hatte. Nikolaus zog mit schweren Schritten in den Wald und besuchte dort alle Tiere, die Rehe beschenke er mit einem Sack voller Kastanien, die Wildschweine bekamen jeder ein großes Büschel Heu und die Hasen eine Karotte. Nikolaus dachte an wirklich jedes Tier und diese freuten sich riesig, denn es war das erste mal, dass der Nikolaus auch zu den Tieren in den Wald kam. Nur der große Hirsch runzelte die Stirn und raunte: „Ich werde den Eindruck nicht los, dass St. Nikolaus unserem lieben Bruno Bären verdammt ähnelt!“

©Silke Geroldinger

Nikolausgedicht

Wer kommt da in Saus und Braus?

Es ist der liebe Nikolaus!

Mit seinem Bart, so lang und weiß,

macht sich Niklaus auf die Reis´.

 

Roter Mantel, rote Schuh,

Rote Mütze noch dazu.

 

Einen großen, schweren Sack

Trägt Herr Niklaus huckepack,

eilt damit von Haus zu Haus

und teilt seine Gaben aus.

 

Zieht dann weiter ganz geschwind,

Niklaus denkt an jedes Kind.

 

Alle Leute groß und klein,

laden Niklaus gerne ein!

©Silke Geroldinger

7.Dezember

vom Futterhaus

vom Futterhaus

Vom Futterhaus

 

Jetzt wird es draußen kalt,

Arme reiben

und weißer Schnee fällt bald.

Mit Fingern wackeln, Arme von oben nach unten bewegen

Die Vögel fliegen hin und her- und finden oft kein Futter mehr.

Mit Händen Vögel darstellen; hin und her „fliegen“

Kommt, bauen wir ein Haus-

Mit beiden Händen ein Haus darstellen

und streuen darin Futter aus,

Pantomimisch mit der rechten Hand Futter in die offene, linke Handfläche streuen

für unsere liebe Vogelschar, so wie jedes Jahr!

Mit Händen flattern und Vögel darstellen

 

© Silke Geroldinger

8. Dezember

Lied: Schneefall

Dicke weiße Flocken, richtig kleine Brocken, tanzen durch die Luft. Setzen sich nicht nieder, fliegen immer wieder, als ob sie jemand ruft.

Müde sind sie nun, möchten gerne ruh´n, halten endlich Rast. Und ein dicker Flaum, liegt, man glaubt es kaum, am Zaun, am Dach, am Ast

© Silke Geroldinger

9. Dezember

Bruno-Bär

Bruno-Bär

Bruno Bär findet einen Freund

Bruno Bär war traurig. Püppchen Lisa war zu Besuch bei Oma und der Bär war ganz allein zuhause in seiner Wohnhöhle. Alleine machte Bruno Bär aber gar nichts richtig Spaß. Lustlos kramte der Bär in seinen Spielsachen herum. Er spielte etwas mit den Puppen und machte ihnen Tee, dann spielte er Kaufmannladen und Ritterburg. Schnipp Schnapp oder Memory konnte er überhaupt nicht spielen, so allein wie er war. Bruno Bär fühlte sich sehr, sehr einsam und dicke Tränen kullerten über seine Wangen.

Da hatte Bruno Bär eine Idee, er beschloss hinaus zu gehen und einen Freund zu finden.

Bruno Bär spazierte zur Blumenwiese, er schaute in alle Baumlöcher und hinter jeden Baumstumpf. Aber einen Freund zu finden schien schwerer zu sein als er es sich vorgestellt hatte.

Der Bär war so vertieft in sein Suchen, dass er gar nicht bemerkte, dass ihm ein kleiner Igel schon die längste Zeit beobachtete. Neugierig trottete der Igel hinter Bruno Bär her und lugte in sicherem Abstand in all die Verstecke, in denen Bruno Bär nach einem Freund suchte. Schließlich nahm der Igel all seinen Mut zusammen, ging zu Bruno Bär und fragte ihn: „Was suchst du denn? Ich beobachte dich nun schon die ganze Zeit, kann ich dir beim Suchen helfen?“ Bruno Bär betrachtete den kleinen Igel und antwortete: „Freilich darfst du mir helfen, aber ich glaube nicht, dass wir Glück haben werden. Ich suche nämlich einen Freund, und suche schon den ganzen Vormittag. Ich habe schon überall nachgesehen, wo Freunde sich verstecken können, aber nichts gefunden!“ „Ich helfe dir trotzdem. Zu zweit suchen macht sicher mehrt Spaß!“ lachte der Igel.

Der Bär und der Igel suchten und suchten also nach einem Freund für den Bären. Sie suchten überall. Auf der Wiese, im Wald, am Bach. Sie guckten in jede Höhle und jedes Erdloch und wären beinahe von einem Fuchs gebissen worden, der sich in seiner Höhle gestört fühlte. So spielten und lachten sie und sie hatten den ganzen Tag viel Spaß zusammen.

Am Abend musste der Igel wieder nachhause. „Das war ein schöner Tag Bruno Bär!“ sagte der Igel. „Nur leider habe ich keinen Freund gefunden.“ Sagte Bruno Bär. „Hast du nicht?“ fragte der Igel traurig. „Nein“; sagte Bruno Bär. „Wir haben überall nachgesehen, aber niemanden gefunden“. Traurig blickte der Igel dem Bären ins Gesicht. „Schade. Und ich dachte, ich wäre jetzt dein Freund.“ Mit hängendem Kopf ging der Igel davon. Bruno Bär stand wieder alleine da. Plötzlich merkte er, freilich, er hatte ja einen Freund gefunden, den lustigen Igel!

„Warte!“ rief der Bär und lief dem Igel nach. „Warte, ich habe einen Freund gefunden. Den besten, den man finden kann!“ Der Bär und der Igel umarmten sich. Der Igel passte auf, dass er den Bären dabei nicht zu sehr mit seinen Stacheln pikste, und von da an waren Bruno Bär und der Igel Ignaz die allerbesten Freunde.

© Silke Geroldinger

10.Dezember

…ein Türchen für die Großen…

by_Oliver Thaler_pixelio.de

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Liebesgedicht: Was ist Liebe?

Was ist LIEBE ?

fragte der Jüngling die Taube.

             LIEBE ?

flötete die Taube,

LIEBE ist, wenn man sich ansieht,

und man spürt das Herz bis zum Hals klopfen.

 

Der Jüngling ging, und er spürte das Herz bis zum Hals klopfen,

aber es war ihm zuwenig.

Also fragte er den Feldhamster.

 

Was ist LIEBE ?

fragte der Jüngling den Feldhamster.

LIEBE ?

piepste der Feldhamster,

LIEBE ist, wenn man jemanden trifft, dem man gerne gibt,

und noch mehr bekommt.

 

Der Jüngling ging, und er gab, und nahm noch mehr,

aber es war ihm zu wenig.

Also fragte er den Stier.

 

Was ist LIEBE ?

fragte der Jüngling den Stier.

             LIEBE ?

schnaubte der Stier,

             LIEBE ist, wenn man seinem weiblichen Gegenstück begegnet,

und die volle Manneskraft in sich spürt.

 

Der Jüngling ging, und er spürte die volle Manneskraft in sich,

aber es war ihm zu wenig.

Also fragte er das Schaf.

 

Was ist LIEBE ?

fragte der Jüngling das Schaf.

             LIEBE ?

blökte das Schaf,

             LIEBE ist, wenn man an seines Liebsten Ohr knabbert,

und nicht meht weiß wo einem der Kopf steht.

 

Der Jüngling ging, und er wußte nicht mehr wo ihm der Kopf stand,

aber es war ihm zu wenig.

Also fragte er den Hund.

Was ist LIEBE ?

fragte der Jüngling den Hund.

LIEBE ?

bellte der Hund,

             LIEBE ist, wenn man seinen fehlenden Teil mit sich vereinigt,

und sich dabei selbst völlig hin und aufgibt.

 

Der Jüngling ging, und er gab sich völlig hin, und sich selbst auf,

aber es war ihm zu viel.

Also fragte er die Eule.

 

Was ist LIEBE ?

fragte der Jüngling die Eule.

Ich habe die Taube, den Feldhamster, den Stier, das Schaf, und den Hund gefragt.

Ich spürte das Herz bis zum Hals klopfen, ich gab und nahm noch mehr, ich spürte die volle Manneskraft in mir, ich wußte nicht mehr wo mir der Kopf stand, und

ich gab mich selber völlig hin und auf.

 

Aber es war mir zuwenig, oder auch zuviel.

             LIEBE ?

antwortete die Eule,

LIEBE kann man weder in Worte fassen, noch festhalten.

             LIEBE kommt und geht.

Wenn sie einen trifft, weiß man es, und braucht keine Worte

sie zu beschreiben,

keine Merkmale sie zu finden.

Man spürt sie einfach.

LIEBE muß man nicht suchen, sie findet einen.

 

Der Jüngling ging, und es fand ihn die LIEBE.

Und er spürte das Herz bis zum Hals klopfen.

Und er gab und nahm.

Und er spürte die volle Manneskraft in sich.

Und er wußte nicht mehr wo ihm der Kopf stand.

Und er gab sich selber völlig hin, ohne sich aufzugeben.

Aber es war ihm nicht zuwenig, und nicht zuviel.

 

Es fand ihn, wonach er gesucht hatte!

© Silke Geroldinger

11. Dezember

Der Schneemann

Eine Decke ganz aus Schnee

Schneemann

Schneemann

Liegt überall wohin ich seh´,

drum will ich mir beim Gartenzaun

einen schönen Schneemann bau´ n.

 

Eine Kugel ganz aus Schnee

wird der dicke Bauch,

noch eine Kugel für den Kopf,

und zwei Hände braucht er auch

 

Eine Möhre ist die Nase,

ei ich hoff es kommt kein Hase,

sonst wird ihm die gestohlen;

Als Augen hat er Kohlen.

 

Wenn die Sonne kräftig scheint

Muss er ganz stark schwitzen,

da ist ihm viel zu heiß!

Er ist aus Schnee und Eis.

© Silke Geroldinger

12.Dezember

Lied: Schlittschuhlaufen

Draußen ist es bitterkalt, doch mir wird richtig heiß,

ich zieh´ mir meine Schlittschuh´  an und laufe auf dem Eis.

 

Ich zieh mir dicke Fäustel an, die Finger soll´ n nicht frier´ n,

zieh mir die Mütze unterm Helm noch tiefer in die Stirn.

 

Und wenn ich einmal stolpern soll, so macht mir das nichts aus;

Meiner cooler Helm schützt meinen Kopf und hält auch Stürze aus!

 

Ich drehe gern so für zwei Stunden richtig schnelle Flitzer- Runden.

Zwischendurch rast ich im Schnee mit Butterbrot und heißem Tee.

 

Das erste mal am glatten Eis, da konnte ich nur geh´ n.

Doch jetzt fahr ich schon ziemlich schnell und kann mich richtig dreh´ n.

 

Ich liebe Eislaufen, juchhe, in der Halle und am Platz.

Und wenn das Eis mal dick genug ist, fahren wir am See.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Silke Geroldinger

13. Dezember

Dieses Türchen ist noch zu! Sorry- Du kannst dieses Türchen erst am 13. Dezember öffnen….

14. Dezember

Dieses Türchen ist noch zu! Sorry- Du kannst dieses Türchen erst am 14. Dezember öffnen….

15.Dezember

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16. Dezember

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17.Dezember

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18. Dezember

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19. Dezember

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20.Dezember

Dieses Türchen ist noch zu! Sorry- Du kannst dieses Türchen erst am 20. Dezember öffnen….

21. Dezember

Dieses Türchen ist noch zu! Sorry- Du kannst dieses Türchen erst am 21. Dezember öffnen….

22. Dezember

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23. Dezember

Dieses Türchen ist noch zu! Sorry- Du kannst dieses Türchen erst am 23. Dezember öffnen….

24. Dezember

Dieses Türchen ist noch zu! Sorry- Du kannst dieses Türchen erst am 24. Dezember öffnen….

 

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