Die große Chance- Klimakonferenz in Paris

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Mein Großer muss einen Zeitungsartikel für den Deutschunterricht verfassen. Akribisch blättert er die “Presse” durch. Auf der Suche nach interessanten Zeitungsartikel bleibt sein Blick an einem Artikel über die Klimakonferenz von Paris hängen.

Nach den verheerenden Terroranschlägen vom 13. November blickt die Welt wieder nach Paris. Noch bis 11. Dezember findet dort die Klimaschutz-Konferenz statt. Wenn es den Staaten der Welt gelinge, bindende Klimaschutz-Ziele zu vereinbaren, dann gelinge es vielleicht doch noch, nachhaltige Energielösungen zu finden. Es geht bei der jetzigen Konferenz nicht um naive Ökoapostel, die jedes Vogerl oder jeden Baum retten wollen. Es geht um das Weltklima. Und selbst rationalen Wirtschaftlern muss es aufgefallen sein, dass es höchste Zeit ist umzudenken. Und zwar global. Es gilt globale und faire Lösungen zu finden. Etwa besitzt bei uns jede Familie mindestens ein Auto. Bei manchen Familien, wenn die Kinder schon größer sind, hat jedes Familienmitglied ein Auto. Jedem ist klar, dass es nicht sein, hätten alle Chinesen und Chinesinnen oder Inder und Inderinnen ein Auto. Aber wäre es nicht fair, wenn diesen Menschen der selbe Komfort zustünde?

Die Auswirkungen des Klimawandels sind schon jetzt spürbar und die Folgen werden nicht absehbar sein, etwa wenn durch den steigenden Meeresspiegel dicht besiedelte Gebiete nicht mehr bewohnbar sind oder Menschen, deren Felder jetzt schon kaum was hergeben, flüchten müssen, weil sie sich aufgrund andauernder Dürre nicht mehr ernähren können. Europa jammert unter dem Druck der aktuellen Flüchtlingskrise. Der Klimawandel könnte noch größere Flüchtlingsströme provozieren oder Kriege um verbliebende Wasserquellen auslösen (zumal etliche der ergiebigsten Wasserressourcen in der Hand globaler Konzerne sind.

Irgendwie geht der globale Klimaschutz nur in Trippelschrittchen weiter. Noch stehen die wirtschaftlichen Interessen oder einflussreiche Lobbyisten einer vernünftigen und nachhaltigen Energiepolitik im Weg.

Bleibt zu hoffen, dass es genügend vorausschauende Querdenker gibt, genügend lokale Bürgeriniativen, um den Klimawandel, wenn schon nicht stoppen, so zumindest eindämmen zu können.

Hier ein Link zur Petition “Saubere Energie für Österreich”

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