Hunde als Klimakiller

Die Neuseeländischen Klimaforscher Brenda und Robert Vale rechnen in ihrem neuen Buch : „Es ist Zeit, den Hund zu essen – der wahre Führer zu einem nachhaltigen Leben“ mit des Menschen bestem Freund als angeblich wahren Klimakiller ab: Hunde als Klimakiller

Das Forscherpaar berechnet den ökologischen Fußabdruck verschiedener Tierarten und kommt zu dem Ergebnis, dass der Ressourcenverbrauch für die Futtermittelproduktion für einen großen Hund sich ähnlich nachteilig auf die Umwelt auswirke wie das Fahren eines SUV. Der ökologische Fußabdruck einer Katze wäre mit dem eines VW-Golfes vergleichbar.

Demnach sind vegetarisch lebende Haustiere wie etwa Kaninchen klimafreundlicher. Vegetarisch zu leben wirkt sich ja auch auf unseren persönlichen Fußabdruck sehr positiv aus.

Brenda und Robert Vale gehen aber noch einen Schritt weiter und fordern Haustiere, die dann in der Pfanne enden können.

ich frage mich nur, wie sie einem 4jährigen Mädchen erklären wollen, dass ihr niedliches Kaninchen als Sonntagsbraten enden – und dann auch gegessen werden soll, oder das liebste Kuscheltier einer einsamen alten Witwe als Suppenhuhn verspeist werden sollte.

Hunde und Katzen haben, speziell im städtischen Bereichen auch soziale Zwecke. Sie nehmen vereinsamten Menschen das Gefühl allein zu sein, kommen als Rettungs-Such- und Therapiehunde zum Einsatz.

Ich sehe es an unserer Labradorhümdin: Lisi ist für meine Kinder wirklich Freundin und Seelentrösterin. Wenn ich mit den Kindern schimpfe, so suchen sie Zuflucht, bei ihr, streicheln ihr kuscheliges Fell oder legen sich auf ihren weichen Bauch, während sie schützend ihren Kopf auf die Schultern der Kinder legt. Auf fast allen Zeichnungen meines Großen ist Lisi abgebildet- so wichtig ist sie für ihn.

Ja, ich bin selber Hundbesitzerin. Ja, ich bin Autoverweigerin. Würde es Hundefutter geben, dass sich explizit durch niedrigen Energieverbrauch bei der Produktion auszeichnet, würde ich dieses kaufen. Ich kaufe Trockenfutter- so vermeiden wir wenigstens kiloweise leere Dosen.

Ich denke, man muss sich als Hundbesitzer/in dieser Problematik bewußt sein. Die Augen beim Futtermittelkauf auf machen und etwa anderswo CO2 einsparen- zum Kleinwagen statt zum SUV greifen oder noch besser Öffi fahren.

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