Ist Klimaschutz wichtig?

Taifune in Südasien

Ein Taifun zog im Sommer über Südasien. Freunde meiner Kids aus dem Hort verbrachten auf den Philippinen ihren Sommer. Natürlich machten sich meine Kinder große Sorgen um ihre Freunde, die sich erst legte, als sie diese Anfang September heil in der Schule wieder trafen.

Als Ende September der Taifun Usagi über Südchina wütete, saßen die Kinder im Wohnzimmer und sahen die Nachrichten. Schon wieder ein Taifun, Mami, meinte meine Tochter erschrocken und mein Sohnemann fragte: „Warum ist da schon wieder ein Wirbelsturm?“ Wir diskutierten die Entstehung der Hurricans und Tornados. „Aber der letzte Taifun war doch erst im Sommer ganz in der Nähe von China.“ sagte mein Großer.  „Gab es schon immer so viele Taifuns in China oder in der Nähe von China?“ wollte die Kleine wissen. Ja, Taifune und Hurrikans oder Tornados (je nachdem, wo die Wirbelstürme entstehen, heißen sie anders, z.B. Taifun über Asien) gab es schon immer, aber es scheint, dass katastrophale Wirbelstürme mit immensen Schäden an Menschen, Städten und Natur häufiger- und auch immer stärker werden, vermutlich ene Floge der globalen Erderwärmung.

Folgen der Erderwärmung

Die Pole schmelzen ab, die Meere werden wärmer und saurer und der Verlauf von die Erdkugel seit Jahrtausenden umlaufenden Meeres- und Luftströmungen ändert sich. In der Folge könnte laut mancher Expert/innen der Golfstrom versiegen.  Das Klima in Europa würde sch in diesem Fall nicht erwärmen, eine kleine Eiszeit könnte uns Europäer/innen dann dafür erwarten.  Aufgrund des wärmeren Meeres führen immer öfter Turbulenzen zu verheerenden Stürmen.

Der steigende Meeresspiegel bringt kleine Inselstaaten in arge Bedrängnis. Kein Wunder also, dass die Regierungen dieser Staaten (etwa Malediven) besonders auf eine Reduktion des globalen CO2 Ausstosses pochen. Neulich hat gar ein Bewohner des Inselstaates Kiribati in Neuseeland um Klima-Asyl angesucht. Der Antrag wurde abgelehnt. Der Mann und seine Familie werden nicht politisch verfolgt. Dennoch bedroht der steigende Meeresspiegel die Existenx der Familie.

Steigender Meeresspiegel, drohende Flüchtlingswellen von Klimaflüchtlingen aus der Südsee oder Afrika, Wetterextreme wie mehrere Jahrhunderthochwässer in einem guten Jahrzehnt, Ernteausfälle durch Dürre,….

Kein Grund für die Regierung, in Sachen Klimaschutz anzupacken

Kein Grund aber für unsere neue Regierung, in Sachen Klimaschutz endlich mal anzupacken. Im Gegenteil: laut Standard sind der Klima und Energiefond anscheinend zu wenig wichtig und könnten in einem „Superministerium“ verschwinden. Punkto Klimaschutz würde dann umweltpolitsch in Österreich auch in der nächsten Regierungsperiode Flaute herschen.

Ich hoffe, dass, wenn schon die Regierung(en) versagen, immer mehr Menschen den Ernst der Lage erkennen. Klimapolitik ist unbequem, aber wo ein Wille, da ein Weg.  Die Menschen schafften es, gegen den sauren Regen Lösungen zu finden (Kids von heute wissen um das Problem „Saurer Regen“, das im meiner Schulzeit heißes Umweltthema war, kaum mehr Bescheid), und auch Deos mit Pump-Mechanismus funktionieren ebenso gut wie jene Sprays, die mit FCKW gefüllt waren, welches die Ozonlöcher in unserer Erd-Atmosphäre verursachten.

Nachhaltig in die Zukunft

Kluge Technik (Solartechnik, Windkraft) und bewusster Umgang mit Ressourchen, bedeutet nicht, dass wir wie Eremiten und in einer Welt des Verzichts leben müsen. Der Verzicht auf Verschwendung, der Verzicht auf ein kleines bisschen Komfort (etwa öfter mal Öffi fahren oder zu Fuß gehen) erlaubt uns ein komfortables Leben, ohne die Zukunft nachfolgender Generationen zu ruinieren.

Ich hoffe also, dass genügend Menschen umdenken…und mit diesen Menschen auch die Regierungen dieser Welt!!

Knorrige Lärche in den Nockbergen (Quelle: privat)

Knorrige Lärche in den Nockbergen (Quelle: privat)

 

Ein Kommentar

  • Es ist wirklich besorgniserregend wie eines der wichtigsten Themen unserer Gesellschaft einfach vom Tisch gekehrt wird. Ich glaube viele interessieren sich für den Umweltschutz, aber wissen nicht was man tun kann. Die Tendenz ist aber eindeutig, immer mehr Organisationen entstehen, die verschiedene Initiativen propagieren und es finden sich wirklich viele viele Helfer die diese Ideen unterstützen, ich bin immer wieder überrascht wie gerne Menschen helfen 🙂

    Lg, Claudia

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