Gastbeitrag des WWF zum Klimawandel

folgender Artikel stammt nicht aus meiner Feder. Der WWF hat mir den Text von Stefan Brückner dankenswerterweise zur Verfügung gestellt

Experten des WWF erklären, wie wir den Klimawandel eindämmen können

Der Klimawandel ist im vollen Gange, das sollte jedem bewusst sein. Davon zeugt das vermehrte Auftreten von Naturkatastrophen und extremen Wetterbedingungen. Doch wenn die menschlichen Bewohner dieses Planeten nicht ernsthaft beginnen, den industriebedingten Ausstoß von CO2 zu minimieren, drohen weit schlimmere Folgen.
Durch den Treibhauseffekt steigt die Durchschnittstemperatur kontinuierlich an. Je nachdem, wie hoch sie in den nächsten Jahren ausfällt, können durch den Anstieg des Meeresspiegels ganze Inselreiche sowie Tier- und Pflanzenarten aussterben. Eine Studie der Leeds University hat im Jahr 2005 ergeben, dass 2050 über eine Million Arten vom Aussterben bedroht sein werden, wenn der CO2-Ausstoß nicht deutlich gesenkt wird. Diese Ergebnisse decken sich mit denen der WWF-Studie Arktische Rückkopplungen: Auswirkungen auf das globale Klima (PDF). Durch die Zerstörung der natürlichen Lebensräume beraubt sich der Mensch seiner eigenen Existenzgrundlage.

Mit Mut und Verstand den Klimawandel stoppen

Doch wie kann man den Klimawandel eindämmen? Zunächst geht es um Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit. Viele hochentwickelte Industrienationen wollen nicht wahrhaben, dass die Zukunft des Menschen (und nicht nur ihre) auf dem Spiel steht, wenn sie den Weiterbau von Energiekraftwerken unterstützen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden – frei nach dem Motto: „Was geht mich die Welt von morgen an?“ Der Klimaschutz braucht Aktivismus genauso wie eine starke Lobby.
Die Studien des WWF zur Energiepolitik sind dabei richtungsweisend. Mit dem durchdachten Politikentwurf Modell Deutschland: Klimaschutz bis 2050 (PDF) zeigt der WWF, dass eine Energiewende technisch durchführbar und vor allem finanzierbar ist. Den Kern stellen erneuerbare Energien dar, die für die Stromerzeugung und im Mobilitäts- und Verkehrsbereich eine tragende Rolle spielen müssen. Sie zeigt außerdem, wie sich Industrie und Landwirtschaft wandeln müssen, damit der Temperaturanstieg minimiert werden kann. Mythen und vermeintliche Argumente von Gegnern und Lobbyisten wie „Erneuerbare Energien machen den Strom teuer“ oder „Ohne Kohle geht das Licht aus“ versucht der WWF mit Konzepten und Entwürfen für die Politik, Publikationen und Kampagnen zu entkräften.

Nachdenken, Umdenken, Weiterdenken

Glücklicherweise hat nach der Fukushima-Katastrophe ein Umdenken stattgefunden. Die Bundesrepublik nimmt mit ihrer 2011 beschlossenen Energiewende eine Vorreiterrolle ein. Die ganze Welt schaut auf uns und diese Chance muss genutzt werden! Und das Internet ist durch die große Reichweite u. a. in den sozialen Netzwerken der Ort, in dem heute die Öffentlichkeit angesprochen werden muss.
Neben den Social Media-Kanälen Facebook, Google+, Twitter und YouTube hat der WWF deshalb eine Dialogplattform ins Leben gerufen, die Usern die Möglichkeit bietet, auf ihre Fragen zum Klimawandel und der Energiewende, aber auch zu vielen anderen Themen kompetente Antworten und Erklärungen zu finden. Das Ziel: Aufklärung zu schaffen und zahlreiche Befürworter für Arten-, Umwelt- und natürlich Klimaschutz zu gewinnen.

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